Zufahrt THB und Feuerwehr ab August gesperrt

Ab dem 4. August ist die Zufahrt zur THB und Feuerwehr auf dem Zentrumsring in Brandenburg vollständig gesperrt, was im Berufsverkehr zu erheblichen Verzögerungen führt

Zufahrt THB und Feuerwehr ab August gesperrt
Symbolfoto · Foto: Kevin Kandlbinder / Unsplash

Ab dem 4. August 2026 müssen sich Anwohner, Mitarbeiter und Besucher der THB sowie der Feuerwehr auf eine weitere Verkehrsbeeinträchtigung im Herzen von Brandenburg an der Havel einstellen. Die Zufahrt zum Gelände auf dem Zentrumsring wird vollständig gesperrt. Wer das Areal nun erreichen möchte, muss den Umweg über die Magdeburger Straße nehmen. Für alle, die vor Ort arbeiten oder Besuche haben, bedeutet dies eine Umleitung über die Karl-Marx-Straße oder den Nicolaiplatz.

Einbahnstraßen-Regelung auf der Gegenfahrbahn

Der Grund für die drastische Maßnahme ist der fortschreitende Neubau der Brücke der Bundesstraße 1 über die Bahnstrecke am Altstädtischen Bahnhof. Um Platz für die Baumaßnahmen zu schaffen, wird der Verkehr in Richtung Feuerwehr bereits ab August auf die Gegenfahrbahn des Zentrumsrings umgeleitet. Dort ist dann nur noch ein einspuriger Verkehr in beiden Richtungen möglich. Diese Engstelle wird im Berufsverkehr voraussichtlich für längere Fahrzeiten und Staus sorgen, da die Kapazitäten dort begrenzt sind.

Bauarbeiten laufen bis in das Frühjahr 2027

Die veränderte Verkehrsführung ist keine kurzfristige Lösung, sondern wird die Stadt über viele Monate begleiten. Die Sperrung und die Umleitung über die Gegenfahrbahn sollen erst im Mai 2027 wieder aufgehoben werden. Der gesamte Neubau der Ringbahnbrücke, der vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg als Bauherr durchgeführt wird, ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Die Stadt Brandenburg beteiligt sich zwar anteilig an den Kosten, die Baulast liegt jedoch beim Land.

Parallel zu den massiven Baumaßnahmen setzt die Stadt auf technologische Unterstützung, um die Verkehrsflüsse zu optimieren. Die Verkehrsrechnerzentrale der Stadt wird aktiviert, um eine umweltsensitive Steuerung und eine neue „Grüne Welle“ auf dem Zentrumsring zu implementieren. Ziel ist es, die negativen Auswirkungen der Baustelle auf den Gesamtverkehr so gering wie möglich zu halten, auch wenn die Umleitungen über die Karl-Marx-Straße und den Nicolaiplatz in den Stoßzeiten eine erhebliche Belastung darstellen dürften.