Ronja Lau zeigt Stoffe aus Eisenzeit bei Archäotechnica

Ronja Lau forscht eisenzeitliche Textilfunde aus dem Salzbergwerk Dürrnberg und zeigt ihre Arbeit bei der Archäotechnica 2026 im Museum

Die Archäotechnica 2026 öffnet am kommenden Wochenende ihre Tore im Archäologischen Landesmuseum Brandenburg. Unter dem Motto „Fasern, Kleider, Schmückendes – Mensch und Mode durch die Jahrtausende“ lädt die Veranstaltung am 1. und 2. August zu einer modischen Reise durch die Epochen ein. Die Havelblatt-Redaktion stellte in den vergangenen Tagen die verschiedenen Akteure der Veranstaltung vor. Heute im Fokus steht die Textilarchäologin Ronja Lau, die als wichtige Akteurin der diesjährigen Archäotechnica besonders ins Blickfeld rückt.

Die Forscherin und ihre Methoden

Ronja Lau ist nicht nur eine wichtige Akteurin der Veranstaltung, sondern bringt fundiertes Fachwissen mit. Die 30-jährige Doktorandin forscht an der Ruhr-Universität Bochum und untersucht eisenzeitliche Textilfunde. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Fragmenten aus dem Salzbergwerk Dürrnberg bei Hallein in Österreich. Durch das Salz sind die Stoffe über 2.500 Jahre hinweg hervorragend konserviert worden, was eine detaillierte Analyse ermöglicht. Während der Archäotechnica wird Lau ihre Arbeitsmethoden anschaulich erklären, darunter den Einsatz von Mikroskopie und Gaschromatografie. Besucher können zudem nachgebildete eisenzeitliche Kleider besichtigen, die zeigen, wie die Forschung zu historischen Rekonstruktionen führt.

Veranstaltungsort und Termine

Die Archäotechnica ist eine jährliche Großveranstaltung auf dem Areal des Museums. Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg wurde im Jahr 2008 im ehemaligen Dominikanerkloster St. Pauli eröffnet, das bereits im 13. Jahrhundert gegründet wurde. Nach der Auflösung des Klosters im 16. Jahrhundert diente das Gebäude lange als Armenhaus, bevor es zu seiner heutigen Funktion umgebaut wurde. Die genauen Öffnungszeiten sowie die Eintrittspreise entnehmen Sie bitte der Veranstaltungsseite des Museums.

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