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Robert Crumbach würdigt Straßenmeistereien und Bahnpersonal nach Hitzewelle in Brandenburg

Infrastrukturminister Robert Crumbach würdigt Straßenmeistereien und Bahnpersonal nach der extremen Hitzewelle in Brandenburg

Dank an das Personal bei extremer Hitze

Die extremen Temperaturen der vergangenen Tage in Brandenburg haben ihre Spuren hinterlassen, doch langsam kühlen die Werte wieder ab. Infrastrukturminister Robert Crumbach blickt nun zurück auf die belastenden Stunden am Wochenende und richtet ein besonderes Dankeschön an die Kolleginnen und Kollegen der Straßenmeistereien sowie des Bahnpersonals. Diese haben unter widrigsten Bedingungen dafür gesorgt, dass die Infrastruktur funktionsfähig blieb. „Die Hitze der vergangenen Tage hat unsere Straßen und Autobahnen stark beansprucht – und noch mehr die Menschen, die dort im Einsatz waren“, so Crumbach. Wenn sich Fahrbahnoberflächen auf weit über 60 Grad aufheizen, stehen die Teams der Straßenmeistereien stundenlang auf den aufgeheizten Belägen, häufig ohne Schatten, zwischen rollendem Verkehr und schweren Maschinen.

Schäden auf der A2 und Belastung im Bahnverkehr

Die Belastung war in diesem Jahr besonders hoch. Während der Hitzewelle erreichten die Fahrbahnoberflächen auf der Autobahn 2 zwischen Ziesar und Wollin Temperaturen, die zu massiven Schäden führten. Besonders auf älteren Betonfahrbahnen kam es zu sogenannten „Blow-ups“, bei denen der Asphalt durch die Hitze aufplatzte und sich wölbte. Die A2 war in Fahrtrichtung Potsdam zeitweise gesperrt, da die Reparaturarbeiten das gesamte Wochenende in Anspruch nahmen. Die Teams haben ihre Streckenkontrollen verstärkt, sind in Rufbereitschaft ausgerückt, haben Schäden abgesichert und Reparaturen vorbereitet, damit der Verkehr möglichst sicher weiterlaufen konnte.

Ähnlich herausfordernd war die Situation im Bahnverkehr. In aufgeheizten, teils überfüllten Zügen betreuten, informierten und unterstützten die Beschäftigten die Fahrgäste, auch dort, wo die Technik an ihre Grenzen kam oder Züge länger stehen mussten. Ein Zug strandete beispielsweise mit über 600 Fahrgästen. Drei Personen mussten aufgrund von Kreislaufproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Rettungskräfte waren zur Stelle, wenn Menschen gesundheitliche Probleme hatten oder Züge geordnet geräumt werden mussten. Die Deutsche Bahn hatte zuvor bereits vor Störungen gewarnt, Mineralwasser bereitgestellt und von nicht notwendigen Reisen abgeraten.

Respekt für den Einsatz unter Extrembedingungen

Diese Einsätze bei Temperaturen weit jenseits der 30-Grad-Marke sind keine Selbstverständlichkeit. Sie verlangen Ausdauer, Aufmerksamkeit und Ruhe im Umgang mit den Menschen, die Hilfe brauchen. Dass das Personal unter diesen Bedingungen bereitsteht, zeigt, wie sehr unsere Infrastruktur von ihrem Einsatz lebt. „Dafür haben Sie meinen ausdrücklichen Dank und meinen Respekt“, betonte Minister Crumbach. Der Minister würdigte damit nicht nur die technische Bewältigung der Schäden, sondern vor allem die menschliche Leistung in einer der heißesten Phasen des Sommers 2026.