Kreisverkehr Kirchmöser West bleibt weiterhin gesperrt

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr Kirchmöser West sind nicht wie geplant abgeschlossen, sodass die Sperrung und Umleitung der Buslinie E fortbestehen

Kreisverkehr Kirchmöser West bleibt weiterhin gesperrt
Symbolfoto · Foto: Kevin Kandlbinder / Unsplash

Die Bauarbeiten am Kreisverkehr in Kirchmöser West sind nicht wie ursprünglich angekündigt zum heutigen Abend, dem 21. Juli 2026, abgeschlossen worden. Da die Sperrungen weiterhin bestehen, müssen Pendler und Fahrgäste der Buslinie E auch morgen früh mit der geänderten Linienführung rechnen. Die Absperrungen stehen noch, und die Arbeiten werden augenscheinlich fortgesetzt.

Grund für die Verzögerung sind umfangreiche Asphaltarbeiten und der Austausch der Fahrbahndecke durch Gussasphalt, die im Auftrag der Stadt Brandenburg an der Havel durchgeführt werden. Die Maßnahmen im Bereich des Kreisverkehrs (Einmündung Wusterwitzer Straße/Am Seegarten) sowie in der angrenzenden Uferstraße sind Teil eines größeren Instandsetzungsprogramms der Stadt. Die Arbeiten, die bereits am 21. Juli begannen, sollen nach aktuellen Planungen mindestens bis zum 22. Juli 2026, voraussichtlich bis 18:00 Uhr, andauern. Eine Verlängerung ist nicht ausgeschlossen.

Umleitung der Buslinie E

Aufgrund der Baustelle wurde die Linienführung der Busse der Linie E angepasst. Die Fahrzeuge in Richtung Hohenstücken Nord bzw. Plaue und Gartenstadt verkehren ab der Haltestelle „Gränertstraße“ nicht über den Kreisverkehr, sondern werden über die Rathausstraße und die Bahnhofsstraße zur Haltestelle „Am Südtor“ umgeleitet. Von dort aus fahren sie weiter nach Plan. Die Abfahrt am Bahnhof Kirchmöser erfolgt dabei etwa eine Minute später als üblich.

In die entgegengesetzte Richtung, also von Hohenstücken Nord, Plaue oder Gartenstadt zum Bahnhof Kirchmöser, verkehren die Busse ab der Haltestelle „Am Südtor“ ebenfalls über die Bahnhofsstraße und die Rathausstraße zur Haltestelle „Gränertstraße“. Die Ankunft am Bahnhof Kirchmöser ist in diesem Fall rund eine Minute früher zu erwarten.

Entfallene und Ersatzhaltestellen

Für die Fahrgäste hat die Umleitung konkrete Auswirkungen auf das Haltestellennetz. Die Haltestellen „Signalstraße“, „Uferstraße/Weichenwerk“, „Grenzstraße“, „Südringstraße“ und „Rundbau“ entfallen während der Bauzeit ersatzlos. Wer diese Stationen nutzen möchte, muss sich daher nach den Umleitungsrouten richten.

Für die Haltestelle „Platz der Einheit“ wurden hingegen Ersatzhaltestellen eingerichtet. Diese befinden sich in der Bahnhofstraße auf Höhe der Wohnbebauung. Die Stadt Brandenburg an der Havel hat die betroffenen Anwohner im Sperrbereich bereits über Postwurfsendungen informiert.

Zusätzlich zu den Busumleitungen sind auch die Ein- und Ausfahrten in der Wusterwitzer Straße eingeschränkt. Der Verkehr muss dort nun über die Schul- und Falkenstraße geleitet werden. Die Bauarbeiten in der Uferstraße, die sich von hinter Voestalpine bis zum Wusterauer Anger erstrecken, laufen parallel weiter. Die Sperrungen erfolgen auf Grundlage der Straßenverkehrsordnung, um eine sichere Durchführung der Fahrbahninstandsetzungen zu gewährleisten. Das Tiefbauamt der Stadt Brandenburg an der Havel steht für Rückfragen der Anwohner zur Verfügung.