Gladiator Akademie Brandenburg gewinnt Teamwertung beim ersten Engel-Cup mit über 80 Teilnehmern
Der Gladiator Akademie Brandenburg e.V. gewann die Teamwertung beim ersten Engel-Cup, an dem über 80 Ju-Jutsu-Kämpfer aus acht Vereinen teilnahmen
Was für ein Saisonabschluss! Der Bereich Ju-Jutsu des Gladiator Akademie Brandenburg e.V. richtete dieses Jahr zum ersten Mal den Engel-Cup aus. Die Veranstaltung ist der Familie Engel gewidmet, welcher der Verein maßgeblich seine erfolgreiche Entwicklung verdankt. Beim Nachwuchsturnier traten 80 Ju-Jutsu-Kämpferinnen und -Kämpfer aus acht Vereinen auf der Matte an, darunter auch Gäste aus Chemnitz und Zwickau. Die Nachwuchs-Fighter aus Basdorf zeigten sich in Bestform und gingen mit drei Gold-, einer Silber- sowie zwei Bronzemedaillen als Sieger hervor.
Ein Verein mit Tradition und Größe
Der Veranstalter, der Gladiator Akademie Brandenburg e.V., ist seit seiner Gründung im Jahr 2007 eine feste Größe in der Region. Mit mittlerweile über 500 Mitgliedern zählt er zu den größten Kampfsportvereinen in Brandenburg. Die Abteilung Ju-Jutsu ist Mitglied im Brandenburgischen Ju-Jutsu Verband e.V., was den Athleten den Weg zu Landes- und Deutschen Meisterschaften ebnet. Auch international hat die Disziplin Bedeutung erlangt: Ju-Jutsu ist seit 1997 fester Bestandteil der World Games, den Weltspielen der nicht-olympischen Disziplinen.
Die Familie Engel, insbesondere Arnim Engel als Ansprechpartner für Ju-Jutsu, gilt als treibende Kraft hinter diesem Wachstum. Um die sportlichen Anforderungen zu erfüllen, verfügt der Verein über drei Trainingsräume mit insgesamt mehr als 400 qm Mattenfläche sowie 15 Sandsäcken. Diese Infrastruktur bildet die Basis für den hohen Leistungsstandard, den die Kämpferinnen und Kämpfer beim Engel-Cup unter Beweis stellten.
Kampf im Fighting-System
Beim Wettkampf im Ju-Jutsu kommt das sogenannte Fighting-System zur Anwendung. Dieses Regelwerk erlaubt einen umfassenden Einsatz von Techniken: Die Athleten dürfen Schläge, Tritte, Würfe und Hebel anwenden. Über die Gültigkeit der Aktionen und die Punktevergabe wachen dabei stets drei Kampfrichter, die das Geschehen auf der Matte genau beobachten.
Die überregionale Strahlkraft des Turniers zeigte sich nicht nur in der hohen Teilnehmerzahl, sondern auch in der Herkunft der Gäste. Neben den lokalen Vereinen reisten Kämpfer aus Chemnitz und Zwickau an, um ihre Fähigkeiten auf der Matte zu messen. Besonders die Nachwuchs-Fighter aus Basdorf überzeugten durch ihre Präsenz und Technik.
Pokale und Ausblick
Den Pokal für den besten Techniker auf Matte 1 sicherte sich ein Gladiator-Athlet. Auf Matte 2 gewann der Gladiator-Kämpfer Daymen Hummel den Titel als bester Techniker. Noch besser: Mit seinem Team gewann er auch die Teamwertung – und damit verbleibt der begehrte Wanderpokal in Brandenburg an der Havel.
Die Begeisterung für das Format ist groß. Der Verein hat bereits den 2. Engel-Cup für den 26. Juni 2027 fest geplant. Das Nachwuchsturnier wird damit zu einem festen Termin im regionalen Sportkalender.