Freie Wähler und Carsten Eichmüller planen neuen Wohnraum und Feuerwache in Kirchmöser

Ortsvorsteher Carsten Eichmüller und die Freien Wähler planen in Kirchmöser den Neubau einer Feuerwache sowie ein neues Wohngebiet zur Stärkung des Ortsteils

Während die Sommerpause der Stadtverordnetenversammlung (SVV) in Brandenburg an der Havel gerade begonnen hat, blicken die Freien Wähler im Ortsteil Kirchmöser bereits auf die jüngste Entwicklung vor Ort. Bei einem Treffen gestern mit Fraktionsmitgliedern, sachkundigen Einwohnern und Mitgliedern der Freien Wähler stand der Blick auf die Vergangenheit und Zukunft des Ortsteils im Mittelpunkt. Ortsvorsteher Carsten Eichmüller und die sachkundige Einwohnerin Ramona Sellke erläuterten den Anwesenden die Veränderungen in Kirchmöser vor und nach der politischen Wende.

Besonders am Herzen liegt beiden Verantwortlichen der Zusammenhalt in der Gemeinde. Trotz eines leichten Rückgangs der Einwohnerzahl sowie durch Zuzug und Wegzug geprägter Dynamiken zeigt sich in Kirchmöser ein deutlicher Gemeinschaftssinn, der sich in zahlreichen gemeinsamen Aktionen des Ortsteils widerspiegelt.

Politische Weichenstellungen und Wohnraumbedarf

Ein zentrales Thema des Gesprächs war die künftige Entwicklung des Wohnraums. Norbert Langerwisch, erfahrener Kommunalpolitiker und seit 2018 Mitglied der Freien Wähler in der Stadtverordnetenversammlung, betonte die Dringlichkeit neuer Projekte. „Für die weitere Entwicklung in Kirchmöser ist die von Carsten Eichmüller und den Freien Wählern seit mehreren Jahren geforderte Errichtung eines neuen Wohngebietes auf der großen Freifläche in der Nähe des Unternehmens Voestalpine wichtig“, sagte Langerwisch.

Das Ziel dieser Forderung ist klar: Durch die Schaffung neuer Wohnflächen sollen insbesondere junge Familien einen Anreiz erhalten, in Kirchmöser zu bleiben oder dorthin zu ziehen. Die Freifläche gilt dabei als Schlüsselressource, um dem demografischen Wandel aktiv zu begegnen und die Attraktivität des Ortsteils langfristig zu sichern.

Neuer Spatenstich für die Feuerwehr

Ein weiteres Großprojekt, das die Zukunft Kirchmösers prägen wird, ist der Neubau der Feuerwache. Carsten Eichmüller zeigte sich besonders zuversichtlich, dass hier bald konkrete Fortschritte sichtbar werden. In Kürze soll in Kirchmöser der erste Spatenstich für das neue Gebäude erfolgen.

Das Projekt ist von erheblichem Umfang: Auf einem kommunalen Grundstück entsteht eine moderne Feuerwache. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf rund 7,2 Millionen Euro. Dabei wird das Vorhaben auch durch das Land Brandenburg unterstützt; das Innenministerium fördert den Neubau mit einer Million Euro. Dieses Engagement unterstreicht die Bedeutung der Infrastruktur für die Sicherheit und Lebensqualität im Ortsteil.

Die Diskussionen im Rahmen der Sommerpause zeigen, dass trotz der politischen Turbulenzen der vergangenen Monate – Carsten Eichmüller war zwischen Februar und April 2026 vorübergehend nicht im Amt, wurde aber im April wieder eingesetzt – die Arbeit an den konkreten Projekten für Kirchmöser weitergeht. Der Fokus der Freien Wähler und der lokalen Verantwortlichen bleibt dabei auf der Stärkung der Gemeinschaft und der Schaffung nachhaltiger Perspektiven für alle Bewohner gerichtet.