Donnerstag Gewitter, dann 29 Grad und Waldbrandgefahr
Nach Schauern und Gewittern am Donnerstag steigen die Temperaturen in Berlin und Brandenburg bis Samstag auf bis zu 29 Grad, während in Teilen Brandenburgs weiterhin hohe Waldbrandgefahr besteht
Der Donnerstag beginnt in Berlin und Brandenburg erneut mit einem wechselhaften Bild. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilt, sind zunächst vereinzelte Schauer und Gewitter zu erwarten. Erst im Verlauf des Nachmittags soll sich das Wetter auflockern. Die Temperaturen bewegen sich dabei zwischen 20 und 22 Grad. Auch in der Nacht zum Freitag bleibt es weitgehend trocken, wobei die Tiefstwerte auf 9 bis 12 Grad sinken. Nur noch wenige Wolken ziehen über die Region.
Sonnige Tage mit bis zu 29 Grad
Im Anschluss an den wechselhaften Donnerstag folgen zwei sonnige Tage. Am Freitag ziehen lediglich einige Quellwolken über das Bundesland, während die Temperaturen bereits auf 22 bis 25 Grad ansteigen. Die Nächte bleiben gering bewölkt mit Tiefstwerten zwischen 9 und 14 Grad.
Richtig warm wird es dann am Samstag. Der DWD erwartet bei viel Sonne Werte von 26 bis 29 Grad, wobei in Berlin mit etwa 27 Grad zu rechnen ist. Erst in der Nacht zum Sonntag gesellen sich wieder teils dichtere Wolken hinzu, und eine gewisse Regenneigung macht sich bemerkbar. Die Temperaturen fallen dann auf 14 bis 16 Grad ab.
Unwetterrisiko und hohe Waldbrandgefahr
Trotz der aufkommenden Wärme und des Sonnenscheins ist Vorsicht geboten. Ein Hochdruckgebiet über dem Nordmeer führt warme Luft aus nordöstlicher Richtung in die Region, was das Unwetterpotential lokal weiterhin erhöht. Es besteht die Gefahr von Starkregenmengen zwischen 20 und 30 Litern pro Quadratmeter sowie von Hagel und stürmischen Böen.
Besonders kritisch ist die Situation in Bezug auf die Waldbrandgefahr. Im nördlichen und östlichen Brandenburg – konkret in den Landkreisen Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Prignitz und Uckermark – gilt weiterhin die Waldbrandwarnstufe 4 von 5. Das Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (MLEUV) warnt, dass diese hohe Gefahr aufgrund der trockenen Böden und der vorausgegangenen Hitzeperioden bis Ende September bestehen bleiben könnte. Die Bevölkerung wird daher aufgerufen, auch bei scheinbar sonnigem Wetter besonders auf offene Feuer zu verzichten.