Dobrindt und Wegner äußern sich nach Angriff am CSD
Nach dem Angriff am Berliner CSD äußern sich Dobrindt und Wegner gemeinsam zur Lage. Die Pressekonferenz ist für heute Mittag geplant
Nach der Attacke am Rande des Berliner CSD reagieren die politischen Spitzen in Berlin und auf Bundesebene umgehend. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) und der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werden sich gemeinsam zur Lage äußern. Die Ankündigung erfolgte wenige Stunden nach dem Vorfall, der die Sicherheitslage bei der Großveranstaltung erneut in den Fokus rückte.
Wie die Senatsverwaltung mitteilte, ist für den heutigen Mittag eine Pressekonferenz am Tatort im Tiergarten angesetzt. Der genaue Zeitpunkt ist auf 13.00 Uhr festgelegt. Im Anschluss an eine Sondersitzung des Senats sind für 16.00 Uhr weitere Pressestatements am Roten Rathaus geplant.
Zeitplan und Beteiligte
An der Pressekonferenz im Tiergarten wird auch Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel teilnehmen. Sie ist als Nachfolgerin von Zerrenner seit Kurzem für die Sicherheit in der Hauptstadt zuständig. Die Einberufung der Sondersitzung des Senats erfolgt auf Grundlage von § 4 des Berliner Sicherheitsgesetzes, das bei schwerwiegenden Sicherheitsvorfällen eine schnelle politische Reaktion vorsieht.
Hintergrund der Veranstaltung
Der Berliner CSD gilt als eine der größten Pride-Veranstaltungen Europas und findet jährlich statt. Der Angriff wirft erneut Fragen zur Sicherheit bei Großveranstaltungen auf. Alexander Dobrindt ist seit 2026 Bundesinnenminister und war zuvor CSU-Generalsekretär. Kai Wegner amtiert seit 2023 als Regierender Bürgermeister von Berlin, nachdem er zuvor Senator für Stadtentwicklung war. Beide stehen nun unter Druck, Maßnahmen gegen solche Vorfälle zu verdeutlichen.