72-Jähriger Autofahrer übersieht Radfahrer in Potsdam

Ein 72-jähriger Autofahrer übersah in Potsdam einen gleichaltrigen Radfahrer beim Abbiegen, woraufhin der ungeschützte Radler eine Kopfplatzwunde erlitt

72-Jähriger Autofahrer übersieht Radfahrer in Potsdam
Symbolfoto · Foto: Tim Myrzakhan / Unsplash

Am Montagvormittag ist es in Potsdam zu einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen. Gegen 11.02 Uhr in der Potsdamer Straße übersah der 72-jährige Fahrer eines Pkw beim Abbiegevorgang einen gleichaltrigen Radfahrer. Die Folge war eine Kollision, bei der der Radler zu Boden stürzte.

Wie die Polizei Potsdam mitteilte, zog sich der 72-Jährige bei dem Sturz eine Kopfplatzwunde zu. Er wurde daraufhin zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Ein entscheidender Faktor für die Verletzungsschwere scheint das Fehlen eines Schutzhelms gewesen zu sein: Der Radfahrer trug zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Fahrradhelm.

Untersuchung und Hinweise der Polizei

Die Beamten haben den Vorfall mit einer Unfallanzeige dokumentiert, um den Hergang weiter zu ermitteln. Die Polizei Brandenburg weist regelmäßig darauf hin, dass ein Fahrradhelm das Risiko schwerer Schädel-Hirn-Traumen insbesondere bei Stürzen erheblich reduziert. Diese Empfehlung gilt in besonderem Maße für ältere Radfahrer, um im Ernstfall schwere Kopfverletzungen zu vermeiden.

Verkehrssicherheit in der Potsdamer Straße

Die Potsdamer Straße ist eine verkehrsreiche Verbindung, in der in der Vergangenheit ebenfalls Unfälle mit Radfahrern stattfanden. Zwar ist das Tragen eines Fahrradhelms in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch die Polizei rät dringend dazu, um im Ernstfall schwere Kopfverletzungen zu vermeiden.