Vollsperrung Uferstraße Kirchmöser für Asphaltarbeiten
Am Mittwoch muss die Uferstraße in Kirchmöser zwischen Voestalpine und der Grenzstraße wegen Asphaltarbeiten voll gesperrt werden, der E-Bus-Verkehr wird umgeleitet und mehrere Haltestellen entfallen
Asphaltarbeiten in Kirchmöser: Vollsperrung der Uferstraße am Mittwoch
Am morgigen Mittwoch, dem 22. Juli 2026, muss die Uferstraße in Brandenburg-Kirchmöser für den gesamten Fahrzeugverkehr geräumt werden. Von 08:00 Uhr bis voraussichtlich 18:00 Uhr führen Straßenarbeiter umfangreiche Instandsetzungsmaßnahmen durch. Die Stadt Brandenburg an der Havel hat die Vollsperrung zwischen der Einfahrt zum Werk Voestalpine und der Einmündung Wusterauer Anger angeordnet, um die Fahrbahndecke mit neuem Gussasphalt zu versehen.
Warum die Straße komplett gesperrt werden muss
Die Baumaßnahme ist dringend notwendig, da die alte Fahrbahndecke erhebliche Schäden aufweist. Die Arbeiten umfassen das vollständige Abfräsen des alten Belags und den anschließenden Einbau einer neuen Schicht aus Gussasphalt. Eine Teilsperrung ist aufgrund der geringen Breite der Straße sowie der Tatsache, dass die Schäden sich über beide Fahrtrichtungen erstrecken, nicht durchführbar. Die Vollsperrung stellt somit die einzige sichere Lösung für die Durchführung der Arbeiten dar.
Die Uferstraße ist eine wichtige Verbindungsachse, die insbesondere den Zugang zum Werk Voestalpine sicherstellt. Das Unternehmen ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und produziert hier unter anderem Weichen für den Schienenverkehr. Die Anwohner und Betriebe im Sperrbereich wurden von der Stadtverwaltung bereits im Vorfeld über eine Postwurfsendung informiert. Auch die Rettungswege bleiben während der gesamten Baumaßnahme jederzeit gewährleistet.
Umleitung des E-Bus-Verkehrs
Die Verkehrsbetriebe Brandenburg (VBBr) reagieren auf die Sperrung mit einer geänderten Linienführung für die E-Busse. Wer von Hohenstücken Nord oder Plaue, Gartenstadt kommend die Uferstraße nutzen möchte, wird ab der Haltestelle „Gränertstraße“ umgeleitet. Die Busse fahren dann über die Rathausstraße und die Bahnhofsstraße zur Haltestelle „Am Südtor“, bevor sie ihren regulären Weg fortsetzen. Die Abfahrt am Bahnhof Kirchmöser verzögert sich dabei voraussichtlich nur um etwa eine Minute.
In die Gegenrichtung, also von der Innenstadt zurück Richtung Bahnhof Kirchmöser, gilt eine ähnliche Umleitung. Ab der Haltestelle „Am Südtor“ werden die Busse über die Bahnhofsstraße und die Rathausstraße geleitet, um die Haltestelle „Gränertstraße“ wieder anzufahren. Für die Fahrgäste bedeutet dies eine minimale Verspätung von etwa einer Minute, die Ankunft am Bahnhof Kirchmöser erfolgt jedoch planmäßig.
Entfallende und neue Haltestellen
Durch die Umleitung fallen fünf Haltestellen im Sperrbereich ersatzlos aus. Betroffen sind die Haltestellen „Signalstraße“, „Uferstraße/Weichenwerk“, „Grenzstraße“, „Südringstraße“ sowie „Rundbau“. Insbesondere Pendler und Schüler, die diese Haltestellen regelmäßig nutzen, müssen ihre Wege am Mittwoch entsprechend anpassen und in die Umleitungsstrecken einsteigen.
Für Fahrgäste, die die Haltestelle „Platz der Einheit“ anfahren möchten, wurde eine behelfsmäßige Ersatzlösung gefunden. Hier wird eine temporäre Haltestelle in der Bahnhofstraße auf Höhe der Wohnbebauung eingerichtet. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass die Anbindung der Wohngebiete auch während der Sperrung aufrechterhalten wird.
Teil einer größeren Baumaßnahme
Die Asphaltarbeiten in der Uferstraße sind kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer größeren, zweitägigen Instandsetzungsaktion. Bereits am Vortag, am Dienstag, dem 21. Juli, hatten die Straßenunterhaltungsmaßnahmen am Seegarten in Kirchmöser begonnen. Mit den Arbeiten in der Uferstraße wird die Serie der baulichen Erneuerungen im Stadtteil fortgesetzt, um die Verkehrssicherheit und den Zustand der Straßeninfrastruktur nachhaltig zu verbessern.