Zur Übersicht

Sven Schulze würdigt in Magdeburg hundert Ehrenamtliche aus ganz Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Sven Schulze würdigte am Samstag im Magdeburger Garten der Staatskanzlei rund 100 Ehrenamtliche aus ganz Sachsen-Anhalt beim traditionellen Empfang „Politik sagt Danke". Der Ministerpräsident betonte in seiner Rede die unverzichtbare Rolle des bürgerschaftlichen Engagements für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, insbesondere in ländlichen Regionen, wo es oft die einzige Möglichkeit zur Aufrechterhaltung sozialer Infrastrukturen darstellt. Aktuelle Daten des Freiwilligensurveys untermauern diese Bedeutung, wonach sich etwa 38 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Sachsen-Anhalt freiwillig engagieren. Die Landesregierung versprach zudem den Abbau von Bürokratie und die Schaffung besserer Rahmenbedingungen, um dieses Engagement weiter zu stärken.

Dank an das Herzstück der Gesellschaft

Ministerpräsident Sven Schulze und die Mitglieder der Landesregierung haben am Samstag rund 100 Ehrenamtliche aus ganz Sachsen-Anhalt zum traditionellen Ehrenamtsempfang „Politik sagt Danke" im Garten der Staatskanzlei begrüßt. Mit diesem jährlichen Treffen, das in Magdeburg seit Jahren als feste Institution der Landesregierung etabliert ist, dankte die Regierung den Frauen und Männern, die sich in Vereinen, Initiativen, Feuerwehren, Hilfsorganisationen und Kirchengemeinden für andere Menschen einsetzen. „Wenn ich durch unser Land fahre, dann begegnen mir überall Menschen, die sich mit Herzblut für ihre Heimat engagieren", sagte Sven Schulze. Der Ministerpräsident betonte, dass diese Personen Verantwortung übernehmen, Menschen zusammenbringen und die Gesellschaft zusammenhalten.

Unverzichtbar für den Zusammenhalt

Das Ehrenamt ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Sachsen-Anhalt unverzichtbar, wie der Ministerpräsident in seiner Rede hervorhob. Es sorge dafür, dass die Gemeinschaft in Stadt und Land gelebt werde und die Menschen füreinander da seien. Besonders in den ländlichen Regionen ist das bürgerschaftliche Engagement oft die einzige Möglichkeit, soziale Infrastrukturen wie Feuerwehren oder Vereine aufrechtzuerhalten. Schulze versicherte den Gästen, dass sie einen verlässlichen Partner an ihrer Seite haben. „Wir wollen Bürokratie abbauen, Vereine stärken und gute Bedingungen schaffen, damit sich noch mehr Menschen engagieren können", erklärte er. Wer Verantwortung für andere übernehme, soll Rückhalt spüren und sich sicher sein können, dass die Politik hinter ihm steht. Niemand sollte Angst vor Anfeindungen oder unnötigen Hürden haben, wenn er sich für die Gesellschaft einsetzt.

Zahlen und Trends aus dem Freiwilligensurvey

Die Bedeutung dieses Engagements wird durch aktuelle Daten untermauert. Laut dem aktuellen Freiwilligensurvey engagieren sich in Sachsen-Anhalt rund 38 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren freiwillig – das entspricht fast 800.000 Menschen. Der Anteil junger Engagierter ist in den vergangenen Jahren gestiegen, und zudem bringen sich immer mehr Menschen mit Migrationsgeschichte ein. Auch in den ländlichen Regionen wächst das ehrenamtliche Engagement weiter, wobei es sich traditionell besonders stark in den Bereichen Sport, Kultur und Soziales verankert hat. Die Landesregierung hat in der aktuellen Legislaturperiode ein Aktionsprogramm zur Stärkung des Ehrenamtes aufgelegt, um diese positiven Trends zu unterstützen und die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.