Sechzigjähriger Autofahrer stirbt nach Kollision mit Lkw auf A24 bei Neuruppin

Ein 64-jähriger Mann ist nach einer Kollision mit einem Lkw auf der A24 bei Neuruppin tödlich verunglückt, die Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen zur Ursachenklärung hinzugezogen

Nach einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn 24 bei Neuruppin ist ein 64-jähriger Mann gestorben. Der Fahrer eines Mazda kam am Morgen des 18. Juli gegen 7:10 Uhr zwischen den Anschlussstellen Herzsprung und Neuruppin in Fahrtrichtung Berlin von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Sattelzug. Wie die Autobahnpolizei Walsleben mitteilte, erlag der Mann später seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus.

Die 60-jährige Beifahrerin des Pkw wurde leicht verletzt und erlitt einen Schock; sie wurde ebenfalls in eine Klinik gebracht. Der 50-jährige Lkw-Fahrer blieb unverletzt. Der genaue Hergang des Unfalls ist bislang ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin hat daher einen Sachverständigen zur Unfallrekonstruktion hinzugezogen, um die Ursachen zu ermitteln.

Massive Verkehrsbehinderungen und hoher Sachschaden

Durch den Zusammenstoß kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Autobahn war in Richtung Berlin zunächst für etwa 90 Minuten voll gesperrt. Anschließend erfolgte die Umleitung auf den linken Fahrstreifen, bis die Fahrbahn rund sechs Stunden nach dem Unfall wieder vollständig freigegeben werden konnte. In der Folge bildete sich ein Stau von bis zu zehn Kilometern Länge. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 40.000 Euro.

Hohe Unfallhäufigkeit auf dem Abschnitt

Der Unfallabschnitt der A24 zwischen Berlin und Hamburg steht seit einiger Zeit im Fokus der Behörden. Die zuständige Autobahnpolizei Walsleben verzeichnete in den letzten Monaten bereits mehrere schwere Unfälle. Bereits im Februar 2026 kam es auf diesem Streckenabschnitt zu einem tödlichen Zusammenstoß. Die Ermittlungen zum aktuellen Vorfall laufen weiterhin.