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Sechs Abiturienten erhalten in Brandenburg an der Havel den Abiturpreis für Note 1,0

Sechs Abiturienten mit der Bestnote 1,0 wurden gestern im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg für ihre herausragenden Leistungen im Abitur 2026 ausgezeichnet. An der Spitze der Liste steht Lilly Sophie Altenkirch vom von Saldern-Gymnasium, die gemeinsam mit fünf weiteren Schülern des Bertolt-Brecht-Gymnasiums, des Evangelischen Gymnasiums am Dom und des von Saldern-Gymnasiums den Abiturpreis der Stadt erhielt. Oberbürgermeister Daniel Keip gratulierte per Videobotschaft und appellierte an die Absolventen, nach ihrem Studium in die Region zurückzukehren. Die 23. jährliche Veranstaltung wurde vom Verein „Institut für Informatik und Medien" organisiert.

Mit einer Gesamtnote von 1,0 hat Lilly Sophie Altenkirch vom von Saldern-Gymnasium das beste Abiturzeugnis der Stadt Brandenburg an der Havel im Jahr 2026 vorzuweisen. Zusammen mit fünf weiteren herausragenden Abiturienten wurde sie gestern im Audimax der Technischen Hochschule Brandenburg feierlich ausgezeichnet. Die sechs Preisträger erreichten mit insgesamt 865 von 900 möglichen Punkten eine Leistung, die über dem langjährigen Durchschnitt der Stadt liegt und auf eine hohe akademische Qualität in der Region hindeutet.

Rede und Zukunftsausblick

THB-Präsident Prof. Andreas Wilms, der die Veranstaltung leitete, gratulierte den Absolventen zu ihren hervorragenden Leistungen. Er betonte, dass sie sich damit beste Voraussetzungen für ihre Zukunft geschaffen hätten, und riet ihnen, auf ihre Stärken zu vertrauen. Gleichzeitig mahnte er zu Demut und Durchhaltevermögen, da sich die Orientierung in einer sich wandelnden Welt als wichtig erweise. Ein zentrales Thema in seiner Ansprache war die Künstliche Intelligenz, die viele Berufsfelder nachhaltig verändern werde. Auch Prof. Michael Syrjakow, der durch den Abend führte, zog ein ähnliches Fazit: Die Zukunft sei schwerer vorherzusagen denn je, da schnelle Entwicklungen schnelles Denken erforderten.

Als Schirmherr der Preisverleihung überbrachte Oberbürgermeister Daniel Keip seine Glückwünsche per Videobotschaft. Er erinnerte dabei an seine eigene Zeit vor 20 Jahren, als er selbst im Audimax saß und für das beste Abitur im Fach Politische Bildung ausgezeichnet wurde. Seine Botschaft an die in diesem Jahr Ausgezeichneten war klar: Er würde sich freuen, wenn sie in Brandenburg an der Havel blieben oder nach dem Studium oder der Ausbildung zurückkehrten.

Die Preisträger und ihre Schulen

Die beste Abiturientin im Jahr 2026, Lilly Sophie Altenkirch, erreichte die Gesamtnote 1,0. Dieses Ergebnis gelang auch Luisa Engelmann und Charlotte Rudolph vom Bertolt-Brecht-Gymnasium, Jette Marie Spiegler und Jakob Wunderer vom Evangelischen Gymnasium am Dom zu Brandenburg sowie Lore Wanda Helene Steinke vom von Saldern-Gymnasium. Alle Preisträger wurden im Audimax der THB ausgezeichnet. Außerdem wurden die besten Leistungen in den 13 Leistungsfächern gekürt, zu denen Lilly Sophie Altenkirch im Fach Englisch ebenfalls gehörte.

Tradition und Unterstützung

Bereits zum 23. Mal fand die jährliche Auszeichnungsveranstaltung statt, die vom Verein „Institut für Informatik und Medien" an der Technischen Hochschule Brandenburg organisiert wird. Möglich ist das vor allem durch die Unterstützung von Sponsoren. In diesem Jahr unterstützen die Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen AG, die RFT Kabel Brandenburg GmbH, die Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel GmbH sowie die Metallbau Windeck GmbH die Initiative der THB. Die ausgezeichneten Abiturienten erhielten neben einem gestaffelten Preisgeld ein Trinkglas mit der Gravur ihres Namens und der Auszeichnung „Abi-Preis". Die Gläser wurden mithilfe eines Lasers in der Offenen Werkstatt der THB graviert.