Polizei ermittelt nach 150.000-Euro-Brand in Schöneiche
Ein schwerer Brand in Schöneiche hat ein Einfamilienhaus zerstört und 150.000 Euro Schaden angerichtet, die Kriminalpolizei ermittelt zur Ursache
Ein schwerer Brand in der Nacht zum Donnerstag hat in Schöneiche bei Berlin für große Aufregung gesorgt. Ein Einfamilienhaus in der amtsfreien Gemeinde im Landkreis Oder-Spree wurde von den Flammen ergriffen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.
Zwei Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Geschehens im Gebäude. Ihnen gelang es, sich unverletzt in Sicherheit zu bringen. Das Haus ist durch die Zerstörung derzeit nicht mehr bewohnbar, und die Bewohner benötigen nun Unterstützung bei der Suche nach einer vorübergehenden Unterkunft sowie bei der Organisation der Aufräumarbeiten.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Feuers übernommen. Da die Brandursache noch nicht geklärt ist, werden derzeit alle möglichen Ursachen geprüft, einschließlich eines Verdachts auf Brandstiftung. Bis alle natürlichen Ursachen ausgeschlossen sind, bleibt der Tatort für die Ermittler gesperrt.
Hintergrund zur Gemeinde
Der Vorfall ereignete sich in Schöneiche bei Berlin, einer Gemeinde mit rund 13.102 Einwohnern (Stand 2024). Der Ort grenzt direkt an Berlin (Friedrichshagen, Rahnsdorf) und wächst stetig. Schöneiche wurde bereits 1375 erstmals urkundlich erwähnt und entstand 1939 aus dem Zwangszusammenschluss der Dörfer Schöneiche und Klein Schönebeck. In den letzten Jahren gab es in der Region weitere Brände, die polizeilich untersucht wurden, doch ein direkter Zusammenhang mit dem aktuellen Vorfall ist bisher nicht erkennbar.