Ottostadt-Fonds fördert Projekte für Magdeburg
Bis zum 15. Oktober können Vereine, Unternehmen und Bürger Fördermittel aus dem Ottostadt-Verfügungsfonds für Projekte zur Stärkung der Stadtmarke beantragen
Bis zum 15. Oktober 2026 können sich Vereine, Initiativen, Unternehmen und Einzelpersonen um Fördermittel aus dem Ottostadt-Verfügungsfonds bewerben. Die Landeshauptstadt Magdeburg unterstützt mit diesem Instrument Projekte, die dazu beitragen, die Dachmarke „Ottostadt Magdeburg“ erlebbar zu machen und die positive Wahrnehmung der Stadt nach innen wie nach außen zu stärken. Ob eine kreative Aktion, eine Kampagne oder eine Veranstaltung – öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, die die Identität der Stadt unterstreichen, sind ausdrücklich willkommen.
Historische Wurzeln und Zielsetzung
Die Marke „Ottostadt Magdeburg“ steht seit ihrem offiziellen Start im Februar 2010 für die besonderen Stärken und die lange Geschichte der Landeshauptstadt. Die Namensgebung nimmt Bezug auf Kaiser Otto den Großen und seine Gemahlin Editha, deren historische Verbindung zur Stadt bis in das 10. Jahrhundert zurückreicht. Die Pfalz und der Magdeburger Dom als Wahrzeichen dienen dabei als sichtbare Symbole dieser Epoche. Ziel des Stadtmarketings ist es, Magdeburg als Standort für Wissenschaft, Wirtschaft und Tourismus über die Landesgrenzen hinaus sichtbar zu machen und das öffentliche Interesse an der Stadt zu wecken.
Wer kann sich bewerben?
Antragsberechtigt sind eine breite Palette von Akteuren: Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Initiativen, studentische Gruppen sowie gemeinnützige Organisationen und Verbände. Auch Unternehmen und Institutionen aus Magdeburg und dem direkten Umland können ihre Ideen einreichen, was die regionale Vernetzung und Zusammenarbeit stärkt. Die Förderung erfolgt als Werbekostenzuschuss, vorausgesetzt, die Maßnahme dient der Erhöhung der Sichtbarkeit der Ottostadt und lässt ein öffentliches Interesse erkennen.
Voraussetzungen und Praxisbeispiele
Ein zentrales Kriterium für die Beantragung ist die zwingende Anwendung des Corporate Designs der „Ottostadt Magdeburg“. Damit soll ein einheitlicher Auftritt der Marke gewährleistet werden; das Logo und die entsprechenden Schriftzüge müssen auf allen geförderten Materialien erscheinen. Der Fonds hat in der Vergangenheit bereits konkrete Projekte ermöglicht. So wurden etwa im Jahr 2019 die Einrichtung von „Otto-Hotspots“ für freies WLAN im Magdeburger Zoo gefördert. Auch die „Magdeburger Aktionswochen“ zur Inklusion im Jahr 2022 unter dem Motto „Otto ist dabei“ wurden durch den Fonds unterstützt und zeigten, wie kulturelle und soziale Initiativen mit der Stadtmarke verknüpft werden können.
Antragstellung
Interessierte finden alle notwendigen Informationen zu den Förderbedingungen sowie die Unterlagen zur Antragstellung online unter https://www.magdeburg.de/Wirtschaft-Arbeit/Standortmarketing/Ottostadt-Verf%C3%BCgungsfonds/. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Marisa Böttge in der Stabsstelle Finanzen und Controlling der Landeshauptstadt Magdeburg. Die aktuelle Ausschreibungsrunde läuft noch bis Mitte Oktober, sodass Initiativen genug Zeit haben, ihre Vorhaben zur Stärkung der Ottostadt zu planen und einzureichen.