Neuer Norma-Markt in Brandenburgs Nordstadt nimmt Gestalt an für Ende 2026
Im Stadtteil Nord Brandenburgs entsteht in der Ruppinstraße ein neuer Norma-Markt, dessen Eröffnung für Ende 2026 geplant ist
Manchmal lohnt es sich, kurz stehen zu bleiben, auch wenn man dafür vielleicht den Bus verpasst. Für eine Leserin der Havelblatt-Redaktion war dieser Moment gestern gekommen. Im Stadtteil Nord sah sie zu, wie vor dem neuen Norma-Markt in der Ruppinstraße der Kran abgebaut wurde. Ein sichtbares Zeichen dafür, dass die Arbeiten am Neubau voranschreiten.
Zeitplan der Baumaßnahme
Der alte Markt in der Ruppinstraße war Anfang des Jahres endgültig verschwunden. Bereits im Dezember 2025 hatte der Abriss der alten Filiale begonnen, der dann im Januar 2026 mit dem Neubau der neuen Norma-Filiale fortgesetzt wurde. Seitdem geht es zügig voran. Die Eröffnung des neuen Supermarkts ist nun für das vierte Quartal dieses Jahres, also Ende 2026, geplant.
Strategie zur Nahversorgung
Das Projekt ist kein Einzelfall, sondern Teil einer größeren städtischen Strategie zur Stärkung der Nahversorgung in verschiedenen Stadtteilen Brandenburgs. Oberbürgermeister Steffen Scheller hat die Bedeutung solcher Projekte für die Stadtentwicklung hervorgehoben. Neben dem Stadtteil Nord, der sich im Bereich zwischen Zauchestraße und Ruppinstraße erstreckt, plant die Stadtverwaltung weitere neue Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem im Quenz (Am Neuendorfer Sand) und in der Scholle.
Mit einer Bevölkerungszahl von 74.314 gemeldeten Einwohnern (Stand Ende 2025) ist die Sicherung einer guten Versorgung für die Bürgerinnen und Bürger von zentraler Bedeutung. Ähnliche Modernisierungstrends zeigen sich auch anderswo in der Region, etwa beim neuen Kaufland im Beetzsee-Center nach der Schließung des früheren Real-Marktes. Der Neubau in der Ruppinstraße unterstreicht somit den Trend zur Vergrößerung und Modernisierung des Angebots durch den Discounter.