Kirchmöser feiert 20. Jubiläum der Seegartenbrücke mit vollen Besucherzahlen
Das 20‑jährige Jubiläum der Seegartenbrücke lockte zahlreiche Besucher zum Brückenfest am ESV‑Gelände, wo Akrobatik, Feuerwehrfahrzeuge und ein knappes Kuchenangebot für ausgelassene Stimmung sorgten
Das Brückenfest zog zahlreiche Besucher an. Trotz des leeren Buffets blieb die Stimmung ausgelassen, als die letzten Gäste gegen 16 Uhr das Fest verließen.
Das Fest feierte den 20. Jahrgang der Seegartenbrücke in Kirchmöser. Die dreifeldrige Stahlfachwerkbrücke wurde am 4. August 2006 feierlich eröffnet und kostete rund 10,5 Millionen Euro. Sie verbindet Kirchmöser und Plaue über den Wendsee und stand im Mittelpunkt eines umfangreichen Jubiläumsprogramms.
Programm
Auf dem Gelände des Eisenbahnersportvereins (ESV) Kirchmöser, direkt am Wasser, boten die Organisatoren ein buntes Rahmenprogramm. Akrobaten des Vereins präsentierten kunstvolle Luftnummern, und die Freiwillige Feuerwehr Kirchmöser präsentierte ihre Einsatzfahrzeuge.
Beteiligte
Der SPD‑Ortsverein Kirchmöser/Plaue/Wusterwitz stand als Hauptorganisator hinter dem Fest. Vorsitzende Lydia Jordan, 39 Jahre alt, wurde am 24. März 2026 erneut zur Vorsitzenden gewählt und leitete die Vorbereitungen. Oberbürgermeister Daniel Keip (SPD), geboren 1986, nach der Stichwahl 2025 am 7. März 2026 vereidigt, besuchte das Geschehen und betonte die Bedeutung der Brücke für die Region.
Der Eisenbahnersportverein (ESV) Kirchmöser, 1928 gegründet und seit 1990 eingetragener Verein, stellte seine Akrobatik‑Abteilung vor. Die Freiwillige Feuerwehr Kirchmöser zählt 38 aktive Einsatzkräfte und verfügt über das Tanklöschfahrzeug TLF 16/24 sowie die Drehleiter DLK 23/12. Das Restaurant Brückenstube am Am Seegarten 9, seit dem 5. Juli 2018 in Betrieb, versorgte die Gäste mit hausgemachtem Kuchen und regionaler Küche – das Angebot ging jedoch schneller aus, als die Besucherzahl wuchs.
Die heutige Seegartenbrücke ist nicht die erste Verbindung über den Wendsee. Bereits 1650 stand hier eine hölzerne Fachwerkbrücke, die 1916/17 durch eine moderne Stahlkonstruktion ersetzt wurde. Nach ihrer Zerstörung im Krieg von 1945 wurde die aktuelle Fachwerkbrücke 2006 gebaut, um den wachsenden Verkehr und die gestiegene Bedeutung des Ortsteils zu bewältigen.
Quelle: Havelblatt