Bildungsminister Gordon Hoffmann überreicht 13 Preise beim Schülerzeitungs‑Wettbewerb im Potsdam Museum

Bildungsminister Gordon Hoffmann überreichte im Potsdam Museum Urkunden und Geldpreise an 13 Preisträger des Brandenburger Schülerzeitungs‑Landeswettbewerbs 2025/2026

Die Preisverleihung des Brandenburger Schülerzeitungs‑Landeswettbewerbs 2025/2026 fand gestern im Potsdam Museum statt. Bildungsminister Gordon Hoffmann überreichte den 13 erfolgreichen Redaktionen Urkunden und Geldpreise. In seiner Rede betonte er, dass Schülerzeitungen nicht nur die Medienkompetenz stärken, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl an den Schulen fördern.

Preisverleihung im Potsdam Museum

Bei rund 200 anwesenden Gästen, darunter Vertreterinnen von Schulen, Medienpartnern und Sponsoren, wurden die Auszeichnungen feierlich übergeben. Hoffmann hob hervor, dass die jungen Journalistinnen mit ihren Publikationen wichtige Themen aufgreifen und damit einen wertvollen Beitrag zur schulischen Kommunikation leisten. Die Veranstaltung endete mit einem kurzen Konzert lokaler Jugendbands, das die kreative Atmosphäre des Wettbewerbs widerspiegelte.

Gewinner der einzelnen Kategorien

In der Grundschul‑Kategorie erhielt die „Griebnitzsee‑Zeitung“ der Schule am Griebnitzsee in Potsdam den ersten Preis. Den zweiten Platz belegte die „Bürgel‑Star“ der Bruno‑H‑Bürgel‑Grundschule, ebenfalls aus Potsdam.

In der Kategorie Gesamtschule/Gymnasium ging der zweite Preis an das „Humbook“ des Humboldt‑Gymnasiums in Potsdam. Insgesamt wurden 13 Redaktionen aus dem gesamten Land ausgezeichnet, darunter drei Schulen aus der Landeshauptstadt.

Sonderpreise und finanzielle Förderung

Die Preisgelder reichten von 150 € bis 500 €, ergänzt durch Sonderpreise, die von der Deutschen Journalistinnen‑ und Journalisten‑Union (dju), dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS), der Heidelberger Druckmaschinen AG und der Jugendpresse Berlin‑Brandenburg gestiftet wurden. Der Sonderpreis der Heidelberger Druckmaschinen AG honorierte besonders gelungene Layout‑Konzepte, während die dju für herausragende journalistische Qualität prämierte.

Hintergrund des Schülerzeitungs‑Landeswettbewerbs

Der Wettbewerb wird seit 2018 jährlich vom MBJS in Zusammenarbeit mit der Jugendpresse Berlin‑Brandenburg ausgerichtet. Die Zahl der teilnehmenden Redaktionen ist von rund 20 im ersten Jahr auf 26 im aktuellen Durchgang gestiegen, was das wachsende Interesse an schulischer Medienarbeit verdeutlicht. Ziel ist es, junge Talente zu fördern und ihnen eine Plattform für ihre Stimmen zu bieten.

Bildungsminister Gordon Hoffmann im Fokus

Gordon Hoffmann (CDU) ist seit dem 18. März 2026 Minister für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg. Zu seinen Schwerpunkten zählen die „Lesen‑Schreiben‑Rechnen‑Offensive“ sowie die verbesserte Finanzierung von Kindertagesstätten. In seiner Funktion legt er großen Wert darauf, schulische Projekte zu unterstützen, die die Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärken.

Partner und Sponsoren

Die Jugendpresse Berlin‑Brandenburg, 1947 gegründet, fungiert als offizieller Koordinator des Wettbewerbs und stellt die Online‑Einreichungsplattform bereit. Neben der dju und dem MBJS unterstützt die Heidelberger Druckmaschinen AG den Wettbewerb seit 2024 mit einem Sonderpreis für innovative Layout‑Gestaltung. Diese Partnerschaften sichern sowohl die organisatorische als auch die finanzielle Basis des Wettbewerbs.

Ausblick: Bundeswettbewerb Reporterkids

Alle Landespreisträgerinnen und -preisträger erhalten die Möglichkeit, am bundesweiten Wettbewerb „Reporterkids“ teilzunehmen. Dort können sie ihre Arbeiten einem überregionalen Publikum präsentieren und zusätzliche Fördermittel für weiterführende journalistische Projekte beantragen. Damit bietet der Brandenburger Landeswettbewerb nicht nur Anerkennung, sondern auch einen Sprungbrett für die weitere Entwicklung junger Journalist*innen.