Zweitausend Schüler lernen bei den Wasserwochen in Potsdam und Werder Selbstrettung im Wasser.
Rund 2.000 Schüler nehmen in Potsdam und Werder an den „Wasserwochen“ teil, die vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport mit 7.780 Euro gefördert werden. Das Projekt der Hoffbauer-Stiftung findet vom Montag bis zum 3. Juli am Stadtbad Babelsberg, am Plessower See und auf der Insel Hermannswerder statt. Unter der Mitwirkung von Olympiasieger Christian Prochnow lernen die Kinder und Jugendlichen dabei die Grundlagen der Selbstrettung im Wasser, um Ertrinkungsunfälle in der Sommerzeit zu verhindern.
Rund 2.000 Schüler nehmen in diesem Jahr an den „Wasserwochen“ in Potsdam und Werder teil. Das gemeinwohlorientierte Bildungs- und Sportprojekt, das seit Montag startet und bis zum 3. Juli läuft, wird vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport mit 7.780 Euro gefördert. Die Mittel stammen aus den Lottomitteln des Landes Brandenburg, die regelmäßig zur Unterstützung von Vereinen und Organisationen eingesetzt werden, um den Zugang zu Sport und Bildung für Kinder zu sichern.
Drei Standorte für Wassersport und Sicherheit
Die Veranstaltung verteilt sich auf drei zentrale Orte: das Stadtbad Babelsberg, den Plessower See sowie die Insel Hermannswerder. Dort lernen die Kinder und Jugendlichen, wie sie ihre Schwimmfertigkeiten kritisch reflektieren und sich für den Wassersport begeistern können. Ein Hauptziel des Projekts ist die Vermittlung von Grundlagen der Selbstrettung im Wasser, um Ertrinkungsunfälle in den Sommerferien zu verhindern. Dies ist in Brandenburg besonders wichtig, da das Land mit über 3.000 Seen eine einzigartige Wasserlandschaft bietet, in der Ertrinkungsunfälle zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern im Sommer gehören.
Engagement von Stiftung und Sportlegende
Organisiert wird das Projekt von der Hoffbauer-Stiftung, einer der größten kirchlichen Trägerorganisationen für Bildung und Soziales in Brandenburg mit Sitz in Potsdam. Die Stiftung betreibt seit Jahrzehnten Bildungseinrichtungen und setzt sich für gemeinwohlorientierte Aufgaben ein. Als Kooperationspartner wirkt der ehemalige Profi-Triathlet Christian Prochnow mit, der bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney die Bronzemedaille im Duathlon gewann und sich nun als Sportbotschafter für Wassersicherheit engagiert.
Gemeinsam mit dem Schulschwimmzentrum Potsdam und lokalen Vereinen soll gezeigt werden, dass der Vereinssport eine sinnstiftende Freizeitbeschäftigung sein kann. Ergänzt wird das Programm durch kostenfreie Wissensformate sowie Kutterfahrten auf der Havel für Jugendliche und Erwachsene, die vom Wasser- und Sportzentrum Hermannswerder und dem Evangelischen Gymnasium Hermannswerder angeboten werden. Die Teilnehmer werden so gezielt auf den bevorstehenden Badespaß in den Ferien vorbereitet.