Wildschweine dringen in Brandenburg an der Havel ein – Jagdbehörde fordert Zäune
In mehreren Stadtteilen Brandenburg an der Havel häufen sich Wildschwein‑Sichtungen, die Jagdbehörde rät Anwohnern zu stabilen Zäunen
Wildschweine in der Stadt
Im vergangenen Herbst meldete die Stadt Brandenburg an der Havel vermehrte Wildschwein‑Beobachtungen in den Ortsteilen Kirchmöser, Plaue, Wilhelmsdorfer Vorstadt, Görden und Neuendorf. Gemeinsam mit der unteren Jagdbehörde und der örtlichen Jagdgenossenschaft werden nun Maßnahmen wie verstärkte Bejagung und Aufklärungsaktionen geplant. Jagdbehörde‑Sprecher Meik Fabian rät Anwohnern, stabile Zäune zu errichten und bei Bedarf auf bewährte Vergrämungsmittel wie Chili‑Spray oder Lichtquellen zurückzugreifen, um die Tiere aus Wohnbereichen fernzuhalten.
Eichhörnchen und ihr Lebensraum
Das europäische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) ist nicht nur in Misch‑ und Nadelwäldern zu finden, sondern hat sich auch in den städtischen Parks, Gartenanlagen und Friedhöfen Brandenburgs etabliert. Im Winter nutzen die Nager ihre Vorräte, die sie im Herbst angelegt haben.
Nashornkäfer – seltener Besucher
Der imposante Nashornkäfer (Oryctes nasicornis) mit seinem markanten Horn ist ein seltener Anblick in urbanen Grünflächen. Die Larven entwickeln sich mehrere Jahre lang in altem Holz oder Kompost. Beobachtungen können über das Meldeportal des Landesamtes für Umwelt Brandenburg (LfU) gemeldet werden, wodurch Wissenschaft und Naturschutz von zusätzlichen Daten profitieren.
Glücksschwein für den guten Zweck
Das hölzerne, rosafarbene Glücksschwein ist seit Jahren ein beliebtes Silvester‑Souvenir. Der Erlös fließt in lokale Projekte: unter anderem in die DLRG‑Ortsgruppe Brandenburg, Alzheimer‑Gesellschaften sowie Jugend‑ und Kulturförderungen. Das Glücksschwein bleibt ein beliebtes Silvester‑Souvenir, dessen Erlös in lokale Projekte wie die DLRG‑Ortsgruppe Brandenburg, Alzheimer‑Gesellschaften sowie Jugend‑ und Kulturförderungen fließt.
Enten, Schwäne und ihre Rettungsstation
Das Naturschutzgebiet Untere Havelniederung mit rund 15 000 ha artenreichen Wiesen und Feuchtgebieten bietet wichtigen Lebensraum für Wasservögel. Verletzte Schwäne, Enten und andere Wasservögel werden von der Wildvogel‑Rettungsstation Krugpark aufgenommen und versorgt, bevor sie wieder ausgewildert werden.