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Universitätsklinikum Brandenburg feiert 125 Jahre – Heidi Hauffe kritisiert Gesundheitsreform

Zum 125. Jubiläum des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel weist Heidi Hauffe auf die finanziellen Belastungen durch die 2026 beschlossene Gesundheitsreform hin

Seit 125 Jahren steht das Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel für Menschen, die Menschen helfen – mit Fachwissen, Engagement und manchmal einer Prise Humor. Herzlichen Glückwunsch zu diesem beeindruckenden Jubiläum!

Geschichte und Entwicklung

Das Klinikum wurde am 1. Juli 1901 als Städtisches Klinikum eröffnet und hat seitdem mehrere Erweiterungsphasen durchlaufen: 1927 erfolgte ein erster Ausbau, 1970 folgte ein moderner Neubau, und 2002/2003 wurden weitere Fachabteilungen hinzugefügt. Am 4. September 2021 erhielt das Haus den heutigen Namen Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel, nachdem es Teil der Medizinischen Hochschule Brandenburg wurde.

Aktuelle Situation und Reformkritik

Heute verfügt das Klinikum über 492 Planbetten und behandelt jährlich rund 24 500 stationäre Patientinnen und Patienten. Der Betreiber ist die Städtisches Klinikum Brandenburg GmbH, deren Alleingesellschafter die Stadt Brandenburg an der Havel ist.

Heidi Hauffe, Kreisvorsitzende des BSW‑Kreisverbands Brandenburg an der Havel und Mitglied der BSW‑Fraktion im Stadtparlament, nutzt das Jubiläum, um auf die 2026 beschlossene Gesundheitsreform hinzuweisen. Das GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetz erhöht Zuzahlungen um 50 %, hebt die Beitragsbemessungsgrenze um 300 € an, kürzt Zahnersatz‑Zuschüsse um 10 % und streicht die Erstattung von Homöopathie‑ und Cannabis‑Blüten‑Medikamenten. Der BSW‑Kreisverband kritisiert zudem die von der FDP geforderte Teilprivatisierung des Klinikums, die das Haus finanziell zusätzlich belasten könnte.

Wir wünschen dem gesamten Team weiterhin starke Nerven, gesunde Patientinnen und Patienten sowie motivierte Kolleginnen und Kollegen. Möge das Klinikum auch in den nächsten 125 Jahren ein Ort bleiben, an dem moderne Medizin, Menschlichkeit und Zusammenhalt Hand in Hand gehen.

Bitte beachten: Meldungen in der Rubrik „Leserbriefe“ geben nicht die Meinung der Redaktion wieder, sie sind ein persönlicher Text des jeweiligen Verfassers. Einsendungen sind unter info@havelblatt.de möglich.