Union Berlin bleibt unter Trainer Lustrinelli zum dritten Mal in Serie sieglos
Union Berlin bleibt unter Trainer Mauro Lustrinelli in der Sommervorbereitung 2026 zum dritten Mal in Folge sieglos und trennt sich 1:1 vom FC Winterthur
Der 1. FC Union Berlin bleibt in der Sommervorbereitung 2026 ohne Sieg. Nach zwei vorherigen Unentschieden trennte sich die Mannschaft am Sonntag in der Schweiz erneut 1:1 vom Zweitligisten FC Winterthur. Das Spiel vor 5.100 Zuschauern im Stadion Schützenwiese stand ganz im Zeichen des neuen Cheftrainers Mauro Lustrinelli, der am 21. Mai dieses Jahres verpflichtet wurde. Der Schweizer, der zuvor den FC Thun 2022/23 zur Meisterschaft führte, testete verschiedene Aufstellungen, um den Kader für die kommende Saison zu prüfen.
Torjäger und Elfmeter
Die Partie begann auf beiden Seiten zäh. In der 57. Minute gelang den Gastgebern der Führungstreffer: Yannis Odin schoss aus 22 Metern Distanz zum 1:0 für Winterthur. Union reagierte prompt. Nur drei Minuten später erzielte Kapitän Aljoscha Kemlein den Ausgleich per Elfmeter. Der junge Mittelfeldspieler trägt seit der Sommerpause 2026 die Kapitänsbinde und unterstreicht damit seinen Status als Führungsspieler in der neuen Ära.
Verletzungen und Personalentscheidungen
Trotz des Unentschiedens sorgten Verletzungen für Unruhe im Union-Lager. Angreifer Oliver Burke musste in der 43. Minute wegen Problemen am linken Fuß verletzt ausgewechselt werden; Oskar Engel kam daraufhin vorzeitig ins Spiel.
Auf weitere Schlüsselspieler musste Union verzichten. Torwart Frederik Rönnow sowie die Feldspieler Robert Skov blieben verletzungsbedingt oder aufgrund anderer Verpflichtungen fern.
Nächster Test in Aarau
Das nächste Testspiel führt Union ebenfalls in die Schweiz. Am Samstag um 16 Uhr trifft die Mannschaft beim FC Aarau auf einen weiteren Zweitligisten. Im Stadion Brügglifeld dürften dann auch weitere Profis zum Einsatz kommen, die in Winterthur noch trainiert hatten, anstatt zu spielen. Die drei sieglosen Testspiele hintereinander stehen im Fokus der Beobachter, während der Generationswechsel und die Einführung des neuen Spielstils unter Lustrinelli weiter voranschreiten.