Turbine Potsdam verpflichtet deutsch-australische Torhüterin Juliane Schmid von Hoffenheim
Der 1. FFC Turbine Potsdam verpflichtet zur kommenden Saison 2026/27 die deutsch-australische Torhüterin Juliane Schmid von der TSG Hoffenheim. Die am 15. Juli 2004 in Starnberg geborene Spielerin, die ihre Laufbahn beim MTV Berg begann und über den FC Bayern München sowie den SCR Altach nach Deutschland zurückkehrte, soll die oft als Schwachstelle empfundene Defensive im Sportforum Blankenfelde stabilisieren.
Der 1. FFC Turbine Potsdam verstärkt sich zur kommenden Saison mit der deutsch-australischen Torhüterin Juliane Schmid. Die am 15. Juli 2004 in Starnberg geborene Schlussfrau wechselt von der TSG Hoffenheim an die Havel. Mit ihrer doppelten Staatsbürgerschaft bringt sie internationale Perspektiven in den Verein, der 1990 gegründet wurde und seinen Sitz im Sportforum Blankenfelde hat.
Karriereweg und sportlicher Hintergrund
Schmid durchlief eine klassische deutsche Nachwuchslaufbahn, die beim MTV Berg begann und über den TuS Geretsried in den Jugendbereich des FC Bayern München führte. Von dort wechselte sie zunächst zum österreichischen SCR Altach, ehe sie in der Saison 2025/26 für die Frauenmannschaft der TSG 1899 Hoffenheim in der Bundesliga auflief. Der Wechsel nach Potsdam markiert den nächsten Schritt in ihrer Entwicklung. Sie möchte sich als Nummer 1 durchsetzen und der Mannschaft als stabiler Rückhalt dienen, um eine erfolgreiche Saison zu gestalten.
Die Verpflichtung erfolgt kurz vor dem Start der neuen Spielzeit 2026/27. Für den Verein, der als einer der erfolgreichsten Frauenfußballklubs Deutschlands gilt und 2004 sowie 2005 die UEFA Women's Champions League gewann, ist die Position im Tor in den vergangenen Jahren oft eine Schwachstelle gewesen. Verletzungen und Formschwankungen hatten die Kaderplanung in den Vorjahren erschwert, sodass eine gezielte Verstärkung dringend notwendig war.
Erwartungen des Managements
Geschäftsführer Stephan Schmidt kommentiert die Verpflichtung positiv und hebt die Erfahrungen der Spielerin auf ihrem bisherigen Weg hervor. Er verspricht, die Spielerin auf ihrem weiteren Weg bestmöglich zu unterstützen. Gemeinsam wollen die Verantwortlichen die nächsten Entwicklungsschritte gehen und erfolgreich gestalten.
Mit Schmid holt der 1. FFC Turbine Potsdam eine Spielerin in den Kader, die in der Frauen-Bundesliga bereits bewiesen hat, dass sie auf hohem Niveau bestehen kann. Die Hoffnung ist, dass ihre Erfahrung aus Österreich und Deutschland die Defensive stabilisiert und die Mannschaft in der neuen Saison wieder an alte Erfolge anknüpfen kann.