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Landessportbund Brandenburg sagt Kinder- und Jugendsportspiele wegen extremer Hitzewelle ab

Der Landessportbund Brandenburg hat die für das kommende Wochenende geplanten 15. Kinder- und Jugendsportspiele in Brandenburg an der Havel aufgrund einer extremen Hitzewelle abgesagt. Rund 4.000 Kinder und Jugendliche sollten an den Wettkämpfen teilnehmen, die gemeinsam mit über 30 Landesfachverbänden organisiert waren. Nach Rücksprache mit der DLRG, medizinischem Fachpersonal und der Stadt entschied sich der Verband, die Gesundheit der Teilnehmer über den sportlichen Wettkampf zu stellen.

Der Landessportbund Brandenburg (LSB) hat die für das kommende Wochenende geplanten 15. Kinder- und Jugendsportspiele des Landes Brandenburg überraschend abgesagt. Die Wettkämpfe, die ursprünglich am 27. und 28. Juni 2026 in Brandenburg an der Havel stattfinden sollten, werden nicht durchgeführt. Grund für diesen Schritt ist die sich weiter verschärfende Wetterlage mit vorhergesagten extremen Temperaturen, die eine sichere Durchführung der Events gefährden würden.

Betroffen sind die gemeinsam mit gut 30 Landesfachverbänden organisierten Wettbewerbe, an denen rund 4.000 Kinder und Jugendliche teilnehmen sollten. Nach intensiven Beratungen und Rücksprachen mit der DLRG, medizinischem Fachpersonal sowie der Stadt Brandenburg an der Havel hat sich der Landessportbund Brandenburg zu dieser Entscheidung entschlossen. Die Organisation priorisiert dabei die Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten über den sportlichen Wettkampf.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Nach Monaten der Vorbereitung und angesichts der großen Vorfreude bei den jungen Sportlerinnen und Sportlern ist die Absage sehr bedauerlich", erklärte der LSB-Vorstandsvorsitzende. Gleichzeitig betonte er, dass der organisierte Sport Verantwortung für das Wohlergehen der Teilnehmer trage. „Diese Verantwortung hat für uns oberste Priorität", so der Vorstandsvorsitzende weiter.

Sicherheitsrichtlinien bei Extremwetter

Der Landessportbund Brandenburg, der 1990 gegründet wurde und als Dachverband über 1.000 Sportvereine vertritt, greift in solchen Extremwetterlagen auf etablierte Sicherheitsrichtlinien zurück. In den letzten Sommern verzeichnete das Land bereits mehrere Hitzewellen mit Temperaturen über 35 Grad, die zunehmend zu Absagen von Großveranstaltungen im Sportbereich führten. Der Verband hat die Sicherheit im Sport stets vorangetrieben, was sich nun auch in dieser präventiven Maßnahme widerspiegelt.

Die Stadt Brandenburg an der Havel fungierte als Austragungsort und Kooperationspartner für das landesweite Event. Da die Hitzebelastung für Kinder und Jugendliche besonders kritisch ist, war die Konsultation der DLRG als zuständige Stelle für die Wasserrettung und Beratung bei Hitzebelastung ein entscheidender Faktor für die endgültige Entscheidung. Die Absage unterstreicht, wie wichtig eine enge Abstimmung zwischen Veranstalter, medizinischen Experten und lokalen Behörden bei extremen Wetterereignissen ist.