Schwerer Lkw-Auffahrunfall bei Theeßen: Fahrer nach Stauendeunfall eingeklemmt
Ein Lkw-Fahrer wurde am Sonntag gegen 17 Uhr bei Theeßen schwer verletzt, als er am Stauende der A2 in Richtung Hannover in einen stehenden Lastwagen auffuhr. Der Unfall ereignete sich im Zusammenhang mit einer Vollsperrung zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum, die aufgrund extremer Hitzeschäden auf der Fahrbahn verhängt worden war. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten den Mann aus dem eingeklemmten Führerhaus, bevor er ins Klinikum Magdeburg-Olvenstedt verbracht wurde. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die Autobahn mehrere Stunden gesperrt werden, was den ohnehin massiven Rückstau weiter verschärfte.
Schwerer Auffahrunfall bei Theeßen
Die unfallträchtige Dauerbaustelle auf der A2 forderte am gestrigen Sonntag erneut einen schweren Tribut. Weil sich der Verkehr vor der Vollsperrung an der Anschlussstelle Burg-Ost permanent kilometerweit in Richtung Hannover zurückstaut, kam es gegen 17 Uhr auf Höhe der vorgeschalteten Anschlussstelle Theeßen zu einem folgenschweren Auffahrunfall. Ein Lkw-Fahrer übersah das Stauende und krachte mit erheblicher Wucht in das Heck eines am Stauende stehenden Lasters. Durch den massiven Aufprall wurde die Fahrerkabine des Unfallverursachers völlig zerstört und die Front des Fahrzeugs komplett eingedrückt.
Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und wurde im deformierten Führerhaus eingeklemmt. Die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten schweres Gerät einsetzen, um den Mann aus dem Wrack zu befreien. Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort wurde der Schwerverletzte umgehend in das Klinikum Magdeburg-Olvenstedt transportiert. Für die Dauer der aufwendigen Rettungs-, Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die A2 in Fahrtrichtung Hannover an dieser Stelle für mehrere Stunden gesperrt werden, was den ohnehin massiven Rückstau auf der Autobahn weiter verschärfte.
Ursachen der Sperrung und Verkehrslage
Der Unfall ist das direkte Ergebnis einer seit dem 25. Juni bestehenden Vollsperrung zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum. Die Autobahn GmbH des Bundes hatte die Strecke aufgrund extremer Hitzeschäden, auch bekannt als „Blow-ups", stillgelegt, bei denen sich die Betondecke durch die Hitze aufbricht. Diese Sperrung führte zu massiven Staus und einer erheblichen Überlastung des Stadtgebiets von Burg. Um den Verkehr umzuleiten, wurde eine weiträumige Umleitung über die A10, das Dreieck Potsdam und die A9 eingerichtet, was das regionale Straßennetz zusätzlich belastete.
Entlastung am Sonntag erwartet
Unterdessen zeichnet sich an der Hauptbaustelle eine zeitnahe Entspannung ab. Der ursprüngliche Hitzeschaden auf der A2 soll nach aktuellen Prognosen vermutlich noch im Laufe des heutigen Sonntagnachmittags vollständig beseitigt sein. Mit der schrittweisen Freigabe der Fahrbahn dürfte sich der massive Druck auf das nachgeordnete Straßennetz zügig abbauen, sodass sich die dramatische Verkehrslage an den Burger Anschlussstellen sowie im völlig überlasteten Stadtgebiet von Burg zeitnah wieder normalisieren sollte. Laut einem Bericht des MDR rechnet die Autobahn-Gesellschaft mit einer vollständigen Wiederherstellung des Betriebs am späten Sonntagabend.