Rettungswache Kirchmöser rettet bei Atemnot, kooperiert eng mit Universitätsklinikum Brandenburg
Die Rettungswache Kirchmöser und das Universitätsklinikum Brandenburg retteten in den frühen Morgenstunden bei akuter Atemnot rasch einen Patienten
Am frühen Morgen des 1. Juli wurde ein Patient mit akuter Atemnot von der Rettungswache Kirchmöser versorgt. Durch das schnelle Eingreifen konnte die lebensbedrohliche Situation rasch stabilisiert werden. Anschließend erfolgte die weitere Behandlung im Universitätsklinikum Brandenburg an der Havel, wo dem Patienten kompetente und zügige medizinische Versorgung geboten wurde.
Rettungswache Kirchmöser – ein kurzer Überblick
Die Rettungswache Kirchmöser wird seit 1991 von der Johanniter‑Unfall‑Hilfe im Auftrag der Stadt Brandenburg an der Havel betrieben. 2007 zog das Team in ein modernes Gebäude, das in einem sanierten Torhaus des ehemaligen Werkes für Gleisbaumechanik eröffnet wurde. Seitdem ist die Wache ein fester Bestandteil der kommunalen Notfallversorgung.
Gesetzliche Hilfsfrist von 15 Minuten
Nach dem Brandenburgischen Rettungsdienstgesetz (BbgRettG) muss die Hilfsfrist von 15 Minuten für 95 % aller Einsätze im Stadtgebiet und den angrenzenden Landkreisen eingehalten werden. Diese Vorgabe wird von der integrierten Regionalleitstelle überwacht und sorgt dafür, dass Hilfe im Notfall wirklich „jede Minute zählt“.
Jährliche Einsätze und Belastung
Die Rettungswache Kirchmöser führt jährlich rund 800 Notfalleinsätze durch und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur regionalen Sicherheit. Parallel dazu versorgt das Zentrum für Notfall‑ und Rettungsmedizin des Universitätsklinikums Brandenburg an der Havel jährlich etwa 37 000 Notfälle. Die hohe Fallzahl unterstreicht die Bedeutung einer gut vernetzten Notfallinfrastruktur.
Enge Zusammenarbeit von Rettungswache und Klinikum
Die operative Zusammenarbeit zwischen Rettungswache und Klinikum ist besonders eng. Neben dem Notarzteinsatzfahrzeug steht der Rettungshubschrauber „Christoph 35“ bereit, um schwerwiegende Fälle schnell zu transportieren. In der rund um die Uhr besetzten Notaufnahme in der Hochstraße 29 sorgt Dr. med. Wiebke Weiland für die ärztliche Leitung und koordiniert die Versorgung der Patienten. Diese enge Verzahnung ermöglicht es, in kritischen Situationen innerhalb kürzester Zeit die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten.
Die professionelle Arbeit der Rettungswache und des Klinikums trägt wesentlich zur Sicherheit der Bevölkerung in Kirchmöser und Brandenburg an der Havel bei.