Potsdamer St. Nikolaikirche bietet Kühle, schließt Turm bei Hitze am Wochenende.
Die Potsdamer St. Nikolaikirche bietet als kühler Rückzugsort Schutz vor der sommerlichen Hitze, schränkt jedoch den Zugang zur 42 Meter hohen Aussichtsplattform am Wochenende ein. Während der Turm am Samstagvormittag nur bis 11.30 Uhr begehbar ist und am Sonntag ganz geschlossen bleibt, können Besucher ihn am Donnerstag im Rahmen des „Langen Donnerstags" noch bis 21 Uhr erklimmen. Ab Montag kehren die regulären Öffnungszeiten zurück, sodass der Aufstieg wieder ab 9.30 Uhr möglich ist.
Wer der sommerlichen Hitze am Wochenende entgehen will, findet in der Potsdamer St. Nikolaikirche kühle Räume, muss jedoch bei der Aussicht auf die Stadt Abstriche machen. Die Kirche selbst dient als willkommener Rückzugsort, doch die 42 Meter hohe Aussichtsplattform auf dem Turm bleibt am Samstagnachmittag und den gesamten Sonntag geschlossen. Am Samstag sind die 223 Stufen zur Plattform nur zwischen 9.30 und 11.30 Uhr begehbar, da die Hitze den Aufstieg einschränkt.
Historische Dimension und aktuelle Öffnungszeiten
Mit einer Gesamthöhe von 93,5 Meter hoch ist die St. Nikolaikirche das höchste Bauwerk in Potsdam und fungiert als evangelische Hauptkirche der Stadt. Der Turm wurde nach seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg bis 1981 wiederaufgebaut; die Aussichtsplattform war nach der Wiedereröffnung zunächst geschlossen und wurde erst später wieder für Besucher zugänglich gemacht. Am heutigen Donnerstag öffnet der Turm dagegen bis 21 Uhr, im Rahmen des „Langen Donnerstags", der noch bis zum 20. August an den Sommerabenden gilt. Dieses etablierte Sommerformat in Potsdam, das Besucher bis in die späten Abendstunden einlädt, wird im Rahmen der Potsdamer Lange Donnerstage im Sommer angeboten. Die Kosten für den Aufstieg betragen für Erwachsene 7 Euro, in Gruppen 6 Euro; Kinder zahlen 3 Euro beziehungsweise in Gruppen 2 Euro, wie die Turmbesteigung und Öffnungszeiten bestätigen. Ab Montag ist der Turm wieder regulär ab 9.30 Uhr geöffnet, sobald die hitzebedingten Einschränkungen des Wochenendes aufgehoben sind.
Musik und Kunst im Inneren
Mittwochs, donnerstags und freitags sowie ab Montag wieder fast täglich spielt der Nikolaikantor KMD Björn O. Wiede, der seit 2008 im Amt ist, die Orgel in der Offenen Kirche. In der Unterkirche zeigt die Potsdamer Künstlerin Bettina Hünicke ihre Ausstellung „Licht fangen II", die das Spiel von Licht und Schatten in architektonischen Räumen thematisiert und als Ausstellung in diesem Raum zugänglich ist. Die Unterkirche dient dabei als Ausstellungsraum und Veranstaltungsort für kulturelle Projekte, unabhängig vom Gottesdienstgeschehen.