Potsdam schließt wegen extremer Hitze Pflegestützpunkt und Bibliotheken teilweise.
Die Landeshauptstadt Potsdam reagiert auf die aktuelle Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 41,7 Grad in Brandenburg durch temporäre Schließungen und verkürzte Öffnungszeiten wichtiger Dienststellen. Der Pflegestützpunkt bleibt am Freitag, den 26. Juni, ganz geschlossen, während die Stadt- und Landesbibliothek sowie die Zweigbibliothek Waldstadt am Samstag bereits um 13 Uhr schließen. Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von Mitarbeitern und Bürgern vor der extremen Hitzebelastung, wobei Museen weiterhin regulär geöffnet bleiben.
Die Landeshauptstadt Potsdam reagiert auf die anhaltende Hitzewelle mit gezielten Einschränkungen bei der Erreichbarkeit von Dienststellen und verkürzten Öffnungszeiten. Grund dafür sind die extremen Temperaturen, die in Brandenburg neue Rekorde brachen und in Neißemünde im Landkreis Oder-Spree am Sonntag sogar 41,7 Grad erreichten. Um die Gesundheit von Mitarbeitern und Bürgern zu schützen, hat die Stadtverwaltung Maßnahmen ergriffen, die auch das Wochenende betreffen.
Am Freitag, dem 26. Juni, ist die Arbeitsgruppe Wirtschaftliche Jugendhilfe ausschließlich telefonisch erreichbar. Der Pflegestützpunkt Potsdam, der sich normalerweise montags, mittwochs und freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr im Hegelallee 6–10 befindet, bleibt an diesem Tag ganz geschlossen. Auch das ServiceCenter115 der Stadt ist unter diesen Extrembedingungen in seiner Erreichbarkeit eingeschränkt. Sollten die hohen Temperaturen in der kommenden Woche anhalten, kündigt die Stadt weitere mögliche Einschränkungen an.
Bibliotheken und Museen
Auch im kulturellen Bereich macht sich die Hitze bemerkbar. Die Stadt- und Landesbibliothek im Bildungsforum sowie die Zweigbibliothek Waldstadt schließen am Samstag, den 27. Juni, bereits um 13 Uhr. Die Außenrückgabe der Hauptbibliothek bleibt am Wochenende wie üblich geschlossen. Am Sonntag öffnet die Hauptbibliothek dagegen wie gewohnt von 13 bis 17 Uhr im Open-Library-Betrieb, und auch die geplanten Kulturveranstaltungen finden statt.
Im Gegensatz zu den Bibliotheken bleiben die Museen von den Hitze-Einschränkungen ausgenommen. Das Potsdam Museum und das Naturkundemuseum Potsdam öffnen zu ihren regulären Zeiten und bieten damit einen kühlen Rückzugsort für Besucher. Trotz der extremen Hitze, bei der der Deutsche Wetterdienst vor Wärmebelastung in dicht bebauten Stadtgebieten warnte, blieben hitzebedingte Notfälle in den Potsdamer Krankenhäusern, wie dem Klinikum Ernst von Bergmann und den Alexianer St. Josefs-Krankenhaus, überschaubar. Am Wochenende wurden dort nur 25 Personen wegen hitzebedingter Beschwerden behandelt.