Klinikum Bergmann startet Info‑Abende zu LASIK, Perinatalmedizin und Lungenmedizin im Juli
Das Klinikum Ernst von Bergmann bietet im Juli kostenfreie Info‑Abende zu LASIK, Perinatalmedizin und Lungenmedizin, um Interessierten aktuelle Behandlungsmöglichkeiten vorzustellen
Das Klinikum Ernst von Bergmann in Potsdam hat über das Havelblatt seine nächsten Informationsveranstaltungen angekündigt.
Info‑Abend „Ein Leben ohne Brille“
Montag, 6. Juli, 18 Uhr
Im Rahmen des Info‑Abends werden sämtliche laser‑ und linsenchirurgischen Verfahren des Zentrums für Refraktive Chirurgie vorgestellt. Im Anschluss können Teilnehmende im persönlichen Gespräch Fragen zu LASIK, Femto‑LASIK, PRK und refraktiven Linsenaustauschen stellen. Der Eintritt ist frei; eine Voranmeldung wird empfohlen, um den Einlass zu sichern. Anmeldungen nimmt das Zentrum für Refraktive Chirurgie unter 0331 241‑35104 oder per E‑Mail an refraktive‑chirurgie@klinikumevb.de entgegen. Veranstaltungsort: Klinikum Ernst von Bergmann, Charlottenstraße 72, Haus F, Ebene 1, Raum F 113 (Zufahrt über Gutenbergstraße).
Info‑Abend für werdende Eltern
Mittwoch, 8. Juli, 19 Uhr
Die Geburtshilfe des Klinikums präsentiert das Perinatalzentrum Level 1 und erläutert die umfassende Betreuung von Mutter, Kind und Angehörigen. Neben einer Vorstellung des Kreißsaals und der Neonatal‑Intensivstation werden Fragen rund um die Geburt, individuelle Anliegen und Sicherheitsstandards besprochen. Die Teilnahme ist ohne vorherige Anmeldung möglich. Veranstaltungsort: Klinikum Ernst von Bergmann, Charlottenstraße 72, Haus F, Ebene 1, Raum F 113 (Zufahrt über Gutenbergstraße).
Info‑Veranstaltung „Lunge im Fokus“
Mittwoch, 15. Juli, 16 Uhr
Im Konferenzzentrum Ernst von Bergmann, Berliner Straße 62, werden aktuelle Entwicklungen in der Lungenmedizin praxisnah vorgestellt. Der erste Teil widmet sich dem Lungenkrebs – von Früherkennung über moderne Diagnostik bis zu neuen Therapien und Selbsthilfe. Der zweite Teil behandelt das Leitsymptom Luftnot, mit neuen Perspektiven bei Lungenfibrose, Verfahren zur Lungenvolumenreduktion bei COPD und häuslicher Beatmungsmedizin. Die Teilnahme ist ohne Anmeldung möglich.
Treffpunkt Werder – Selbsthilfegruppe Sucht
Jeden Freitag, 18–20 Uhr (seit 16. Januar 2026)
Im Treffpunkt Werder (EvB‑Gruppe) trifft sich die Selbsthilfegruppe Sucht. Die Gruppe richtet sich an Betroffene und Angehörige, wird von der Diakonie Berlin‑Brandenburg unterstützt und bietet Austausch, Beratung und Begleitung in einem geschützten Rahmen. Weitere Informationen sind über die Webseite des Treffpunkts erhältlich.
Hintergrund des Klinikums
Das Klinikum Ernst von Bergmann ist mit rund 1 100 Betten das zweitgrößte Schwerpunktkrankenhaus Brandenburgs und zugleich ein Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie der HMU Health and Medical University. Auf dem heutigen Gelände existierte bereits 1756 ein Pest‑ und Arbeitshaus; 1899 führte der Namensgeber Ernst von Bergmann, ein Pionier der Chirurgie, die erste Blinddarmoperation in Potsdam durch. Im Jahr 2019 wurden im Klinikum etwa 2 000 Kinder geboren, 48 000 Menschen in der Notaufnahme erstversorgt und 39 500 Patienten stationär behandelt.
Spezialisierte Zentren
Das Zentrum für Refraktive Chirurgie bietet ein breites Spektrum an Verfahren zur Korrektur von Myopie, Hyperopie und Hornhautverkrümmung, darunter LASIK, Femto‑LASIK, PRK und refraktive Linsenaustausche. Kostenfreie Info‑Abende informieren über die jeweiligen Techniken, Indikationen und mögliche Risiken.
Das Perinatalzentrum Level 1 stellt die höchste Versorgungsstufe für Risikoschwangere und Früh‑/Neugeborene dar. Es kann Kinder bereits ab einem Geburtsgewicht von unter 500 g betreuen und vereint Kreißsaal und Neonatal‑Intensivstation unter einem Dach, um eine nahtlose Versorgung von der Geburt bis zur Intensivpflege zu gewährleisten.
Selbsthilfe und regionale Angebote
Der Treffpunkt Werder dient seit Anfang 2026 als zentrale Anlaufstelle für die Sucht‑Selbsthilfe in der Region. In Zusammenarbeit mit der Diakonie Berlin‑Brandenburg bietet die Gruppe regelmäßige Treffen, Informationsmaterial und individuelle Unterstützung für Betroffene und deren Angehörige. Die wöchentliche Sitzung am Freitagabend stärkt das Netzwerk und trägt zur Prävention und Rehabilitation bei.