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Klein Kreutz weiht umgebaute Telefonzelle als neue Bücherzelle ein

In Klein Kreutz wurde am Sonntagvormittag eine umgebaute Telefonzelle als neue Bücherzelle direkt neben der Feuerwache feierlich eingeweiht. Das Projekt geht auf die Initiative von Monique und Matthias Retsch zurück, die die alte Bude in acht Monaten Eigenleistung in ein solarbetriebenes Regal verwandelten. Unterstützt wurden sie dabei von den Klein Kreutzer Landfrauen, dem Ortsvorsteher Peter Brunk sowie finanzieller Förderung der Stadt Brandenburg an der Havel. Die Zelle ist nun für alle Bewohner und Besucher geöffnet, um Bücher auszutauschen und das kulturelle Miteinander im Ort zu stärken.

Ein neues Schmuckstück am Dorfrand

Es hat lange gedauert und die Idee war schon viele Jahre im Gespräch, doch nun ist es soweit: Klein Kreutz verfügt endlich über eine eigene Bücherzelle. Am Sonntagvormittag wurde das neue Projekt direkt neben der Feuerwache feierlich eingeweiht. Dass dieser neue Treffpunkt für die Lesefreunde Realität wurde, geht vor allem auf die Initiative von Monique und Matthias Retsch zurück. Beide haben mit viel Eigeninitiative und handwerklichem Geschick den Bau der Zelle umgesetzt. Unterstützt wurden sie dabei von den Klein Kreutzer Landfrauen, zahlreichen Einwohnern und ihrem Ortsvorsteher Peter Brunk.

Von der Telefonzelle zum Bücherregal

Das Herzstück des Projekts ist eine alte Telefonzelle, die Matthias Retsch über „Kleinanzeigen" erworben hatte [Ortsvorsteher - Stadt Brandenburg an der Havel]. Aus dieser zunächst schnöden Bude entstand in etwa acht Monaten und 100 Stunden reiner Eigenleistung ein wahres Schmuckstück [https://www.stadt-brandenburg.de/rathaus/beiraete/ortsbeiraete]. Monique Retsch hob an, dass ihr Mann jede freie Minute in den Innen- und Außenausbau für die Bücherzelle gesteckt habe. Das Ergebnis erstrahlt nun in den charakteristischen Farben des Ortes: Das helle Blau unten symbolisiert die Havel, das Grün in der Mitte steht für die Weinberge und das Weiß oben für den Himmel. Diese Farbgebung knüpft an die lange Geschichte des Ortes an, der bereits 1320 erstmals urkundlich erwähnt wurde und traditionell als Weinbaugebiet bekannt ist Klein Kreutz – Wikipedia.

Damit die Bücherzelle auch in der dunklen Jahreszeit nutzbar bleibt, wurde sie mit einer Außen- und einer Innenbeleuchtung ausgestattet. Die Innenlampe lässt sich zudem über einen Schalter separat aktivieren. Die Energie für diese Beleuchtung wird komplett autark über ein Solarpanel auf dem Dach der Zelle gewonnen [https://www.stadt-brandenburg.de/rathaus/beiraete/ortsbeiraete].

Finanzierung und Engagement

Die Realisierung des Projekts war ein Gemeinschaftswerk, das auch finanziell gut aufgestellt war. Die Gesamtkosten für den Bau beliefen sich auf mehrere tausend Euro. Finanziert wurde das Vorhaben durch eine Mischung aus öffentlicher Förderung und privatem Engagement. Die Stadt Brandenburg an der Havel stellte über die Ortsteilförderung insgesamt 1.200 Euro bereit [https://www.stadt-brandenburg.de/rathaus/beiraete/ortsbeiraete]. Weitere Spenden kamen von Ortsvorsteher Peter Brunk, während die Initiatoren Monique und Matthias Retsch einen eigenen finanziellen Beitrag leisteten. Neben der finanziellen Unterstützung wandte Matthias Retsch zudem seine Arbeitskraft in Form der genannten 100 Stunden ein.

Ein neues Kapitel für den Ort

Bei der Einweihung bedankte sich Peter Brunk bei allen Helfern für das gemeinsame Wirken. Er hob insbesondere die Familie Retsch für ihre treibende Initiative hervor sowie die Klein Kreutzer Landfrauen, die das Projekt von Beginn an tatkräftig unterstützten. Der Ortsvorsteher selbst hatte viele organisatorische Aufgaben übernommen, etwa das Einholen der erforderlichen Genehmigungen und die Realisierung der städtischen Förderung, ohne die das Projekt kaum finanzierbar gewesen wäre. Brunk, der im Juni 2024 nach einer Stichwahl zum Ortsvorsteher gewählt wurde, hat sich damit schnell als wichtiger Förderer für lokale Initiativen etabliert Stadt Brandenburg an der Havel.

Die Klein Kreutzer Landfrauen sind als etablierte Gruppe im Ort fest verankert und organisieren regelmäßig Veranstaltungen, wie etwa den bekannten Advent-Zauber Erlebnis Brandenburg. Mit der neuen Bücherzelle haben sie nun einen weiteren Ort geschaffen, der das soziale Miteinander und die kulturelle Teilhabe im Dorfkern sowie in den angrenzenden Weinbergen stärkt. Die Zelle steht nun allen Bewohnern und Besuchern offen, um Bücher auszutauschen und gemeinsam zu lesen.

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