Janina Pietschmann und Ronald Weßlin verstärken Führungsteam der Lebenshilfe Brandenburg‑Potsdam
Janina Pietschmann und Ronald Weßlin verstärken seit gestern das Führungsteam der Lebenshilfe Brandenburg‑Potsdam und bringen langjährige Erfahrung aus dem Gesundheits‑ bzw. Sportökonomiebereich ein
Die Lebenshilfe Brandenburg‑Potsdam e.V. hat ihr Führungsteam erweitert. Janina Pietschmann übernimmt seit gestern einen Sitz im Vorstand und übernimmt gemeinsam mit den bisherigen Vorständen Nadin Leetz und Matthias Pietschmann die strategische Leitung des Vereins. Parallel dazu verstärkt Ronald Weßlin die Geschäftsführung der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel gGmbH sowie des Inklusionsbetriebs Hand & Wert.
Vorstand und neue Mitglieder
Janina Pietschmann, Diplom‑Betriebswirtin (FH), tritt als neues Vorstandsmitglied in den Verein ein. Sie ergänzt die bereits bestehenden Vorstände Nadin Leetz und Matthias Pietschmann, die den Verein seit seiner Gründung begleiten. In ihrer neuen Funktion wird sie die Weiterentwicklung des Trägers steuern und die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen stärken.
Ronald Weßlin, Diplom‑Sportökonom, übernimmt die Leitung der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel gGmbH sowie des Inklusionsbetriebs Hand & Wert. In seiner vorherigen Tätigkeit war er mehrere Jahre Führungskraft in einem kommunalen Unternehmen, bevor er die Verantwortung für die Werkstattstandorte in Brandenburg an der Havel übernahm. Weßlin betont, dass seine Aufgaben „Führungsstärke und einen Überblick über den gesamten Betrieb erfordern, ohne dabei den Menschen aus den Augen zu verlieren“, weil Entscheidungen bei der Lebenshilfe nicht rein nach Aktenlage getroffen werden können.
Janina Pietschmann – beruflicher Werdegang
Janina Pietschmann blickt auf eine langjährige Karriere im Gesundheitswesen zurück. 2010 begann sie bei der Asklepios‑Gruppe als Qualitätsmanagementbeauftragte. 2014 wurde sie Leiterin des Klinikums in Lübben, bevor sie 2020 die Position der Klinikgeschäftsführerin im Asklepios Fachklinikum Brandenburg an der Havel übernahm. In dieser Rolle verantwortete sie ein psychiatrisch‑neurologisches Krankenhaus mit über 650 Betten – das größte seiner Art in Brandenburg. Bis Juni 2026 leitete sie das Klinikum, bevor sie zum Vorstand der Lebenshilfe wechselte, um ihre Management‑Erfahrung nun im sozialen Bereich einzubringen.
Ronald Weßlin – sportökonomischer Hintergrund
Ronald Weßlin ist seit mehreren Jahren Werkstattleiter der Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel gGmbH. Vor seinem Einstieg bei der Lebenshilfe war er in einer leitenden Position einer kommunalen Verwaltung tätig, wo er seine Kenntnisse in Organisationsentwicklung und Personalführung vertiefte. Als Diplom‑Sportökonom verbindet er sportpädagogische Ansätze mit betriebswirtschaftlichem Know‑how, was ihm ermöglicht, integrative Arbeits- und Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung zu planen und umzusetzen.
Lebenshilfe Brandenburg‑Potsdam e.V. – Geschichte und Umfang
Der Verein wurde 1990 als Selbsthilfe‑ und Elternverein gegründet und ist seitdem ein zentraler Träger für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung in der Region. 2025 feierte die Lebenshilfe ihr 35‑jähriges Bestehen. Heute betreut der Verein mehr als 400 Menschen (Stand 2026) und bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsleistungen, von betreutem Wohnen über therapeutische Angebote bis hin zu beruflicher Integration.
Werkstatt Brandenburg an der Havel und Inklusionsbetrieb Hand & Wert
Die Lebenshilfe Werkstatt Brandenburg an der Havel gGmbH besteht seit 1993 und wurde 1995 in eine gemeinnützige GmbH umgewandelt. Sie bietet über 15 unterschiedliche Arbeitsbereiche, darunter Möbelmontage, Elektromontage und Textilveredelung. Zusätzlich zu den Arbeitsplätzen stellt die Werkstatt umfangreiche integrative Freizeit‑ und Therapieangebote bereit, um die Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigung am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Der Inklusionsbetrieb Hand & Wert ergänzt das Angebot mit spezialisierten Arbeits- und Lernmöglichkeiten.
Diana Bading vom Verein betont: „Mit der neuen Herausforderung beginnt für die Mutter von zwei Kindern nicht nur ein neuer beruflicher Abschnitt, sondern eine spannende Zeit, die sie den Menschen widmet, die unsere Unterstützung brauchen. Die Lebenshilfe hilft Menschen mit Beeinträchtigung, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.“ Durch die Verstärkung des Führungsteams soll die strategische Ausrichtung weiter gestärkt und die Qualität der Angebote für die betreuten Menschen nachhaltig verbessert werden.