Jacaranda Ensemble verbindet klassische Symphonik mit Alphorn und Didgeridoo in Chorin
Das Jacaranda Ensemble verbindet am 19. Juli klassische Symphonik mit Alphorn und Didgeridoo in der Klosterruine Chorin
Am Sonntag, 19. Juli 2026, um 15 Uhr lädt das Jacaranda Ensemble zu einem besonderen musikalischen Erlebnis in die historische Klosterruine Chorin. Die fünf Solisten der Brandenburger Symphoniker präsentieren ihr aktuelles Programm „Klänge der Welt“ im Rahmen des 63. Choriner Musiksommers. Damit knüpft das Festival an eine lange Tradition an: Seit 1964 finden Konzerte in dieser einzigartigen Kulisse statt, die Besucher aus ganz Europa anzieht.
Das Jacaranda Ensemble, bereits 1997 gegründet, hat sich durch seine grenzüberschreitende Musik weit über die Region hinaus einen Namen gemacht. Internationale Konzertreisen führten die Musiker durch Europa, Asien, Amerika, Afrika und den Orient. In ihrem aktuellen Auftritt verbinden sie bewusst klassische Konzertformate mit Einflüssen unterschiedlichster Kulturkreise. Das Ergebnis ist ein facettenreiches Klangspektrum, bei dem traditionelle und zeitgenössische Elemente auf virtuose Weise verschmelzen.
Einzigartige Klangfarben in der Backsteingotik
Besonders faszinierend ist die instrumentale Besetzung des Ensembles. Auf der Bühne der norddeutschen Backsteingotik verschmelzen Saxophon und filigrane Percussion mit den exotischen Klängen von Alphorn und Didgeridoo. Diese Kombination schafft ein atmosphärisches Hörerlebnis, das in dieser Form kaum ein zweites Mal zu finden ist. Die besondere Akustik der Ruine verleiht den Klängen eine beeindruckende räumliche Tiefe und macht den Nachmittag zu einem besonderen Erlebnis für Musikliebhaber aller Generationen.
Historischer Rahmen und Festival-Kontext
Die Wahl des Ortes ist keineswegs zufällig. Die Klosterruine Chorin, etwa sechs Kilometer nördlich von Eberswalde im Landkreis Barnim gelegen, ist ein herausragendes Beispiel der norddeutschen Backsteingotik. Ursprünglich ab 1273 als Zisterzienserabtei erbaut, diente das Kloster als Grablege der askanischen Markgrafen, darunter Johann I., Otto IV. und Waldemar der Große. Im 19. Jahrhundert sicherte der berühmte Architekt Karl Friedrich Schinkel die Ruine, die heute als einer der bedeutendsten Konzertorte für überregionale Musikfestivals gilt.
Der Choriner Musiksommer 2026, der vom 20. Juni bis 30. August läuft, setzt mit dem Auftritt des Jacaranda Ensembles erneut ein starkes Zeichen für die regionale Kulturszene. Die Musiker sind fest im kulturellen Leben der Region verankert und bringen mit ihrem Crossover-Programm aus klassischer Symphonik und Weltmusik-Elementen eine frische Note in das historische Ambiente.
Eckdaten zum Konzert:
- Veranstaltung: Jacaranda Ensemble – „Klänge der Welt“
- Datum: Sonntag, 19. Juli 2026
- Uhrzeit: 15:00 Uhr
- Ort: Klosterruine Chorin, Landkreis Barnim