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Fußgänger stirbt bei Unfall auf der B1 zwischen Eichenbarleben und Irxleben

Ein 49-jähriger Fußgänger aus Brandenburg ist auf der B1 zwischen Eichenbarleben und Irxleben tödlich verunglückt, gegen den Fahrer wird ermittelt

In der Nacht von Sonntag auf Montag ist auf der Bundesstraße 1 ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang passiert. Ein 49-jähriger Fußgänger aus Brandenburg wurde von einem Kleintransporter erfasst und verstarb noch an der Unfallstelle. Der Vorfall ereignete sich gegen 00:31 Uhr im Landkreis Börde, genauer gesagt im Bereich von Wellen zwischen den Orten Eichenbarleben und Irxleben.

Nach den ersten Ermittlungsergebnissen der Polizei war ein 59-jähriger polnischer Staatsangehöriger mit einem Opel-Kleintransporter auf der B1 unterwegs. Er fuhr aus Richtung Eichenbarleben in Richtung Irxleben. Plötzlich befand sich der 49-Jährige Fußgänger aus bislang ungeklärter Ursache auf der Fahrbahn. Der Fahrer leitete sofort eine Vollbremsung ein und versuchte ein Ausweichmanöver. Aufgrund des entgegenkommenden Verkehrs war ein Ausweichen jedoch nicht möglich, sodass der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden konnte.

Der Fußgänger erlitt bei dem Aufprall schwerste Verletzungen und starb noch vor Ort. Die Polizeiinspektion Magdeburg hat die Ermittlungen zur genauen Unfallursache aufgenommen. Gegen den 59-jährigen Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung eingeleitet. Ob dem Fahrer ein Verschulden nachgewiesen werden kann, hängt nun von den weiteren Untersuchungsergebnissen ab.

Unfallstelle als kritischer Abschnitt

Die B1 zwischen Eichenbarleben und Irxleben gilt in der Region als eine Stelle, die besonders nachts für Verkehrsteilnehmer kritisch sein kann. Der Abschnitt liegt in der Nähe von Wellen, einem Ortsteil im Landkreis Börde, der stark von landwirtschaftlicher Nutzung geprägt ist. Dies führt dort regelmäßig zu einer Mischung aus landwirtschaftlichen Fahrzeugen, Lkw und Fußgängern auf der stark befahrenen Bundesstraße. Die Dunkelheit in der Nacht zum 30. Juni erschwerte die Sichtverhältnisse zusätzlich.

Die Havelblatt-Redaktion wird über den weiteren Verlauf der Ermittlungen berichten. Bislang ist nicht bekannt, ob der Fußgänger die Straße an einer vorgesehenen Stelle überquert hat oder ob andere Faktoren eine Rolle spielten. Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Hinweise auf den Hergang geben können, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden.