Frischbeton investiert 1,8 Mio. € in mobile Mischanlage und neue Spezialfahrzeuge

Frischbeton investiert 1,8 Mio. € in eine mobile 2,5 m³‑Betonmischanlage und neue Spezialfahrzeuge, um der wachsenden Baunachfrage in Brandenburg gerecht zu werden

Die Firma Frischbeton Brandenburg/H. GmbH & Co. KG hat in den vergangenen Monaten rund 1,8 Millionen Euro in die Modernisierung ihrer Technik investiert, um der steigenden regionalen Baunachfrage gerecht zu werden und ihre Position als zentraler Lieferant für Beton und Entsorgungsdienstleistungen zu festigen.

Investition in Technik

Im Zentrum der Neuanschaffung steht eine mobile Betonmischanlage vom Typ Mobilmix 2.5, die von Liebherr entwickelt wurde. Sie kann pro Charge bis zu 2,5 Kubikmeter Beton mischen. Die bisherige Anlage bleibt als Reserve erhalten. Trotz der höheren Kapazität plant Geschäftsführer Tobias Plannerer, die neue Anlage im Normalbetrieb zunächst mit einer Leistung von zwei Kubikmetern pro Charge zu betreiben, um die bewährte Produktionsqualität zu erhalten. Die Mobilität der Anlage ermöglicht ein schnelles Auf‑ und Abbauen, sodass sie flexibel an unterschiedlichen Baustellen eingesetzt werden kann.

Erweiterung des Fuhrparks

Parallel zur neuen Mischanlage wurde der Fuhrpark um mehrere Spezialfahrzeuge erweitert. Dazu gehören eine neue Betonpumpe, mehrere Fahrmischer für den Transport zum Kunden sowie Sattelzüge, die für Schüttguttransporte eingesetzt werden. Die neuen Fahrzeuge sollen die Logistik vor Ort verbessern und die Lieferzeiten verkürzen.

Unternehmensprofil und Markt

Frischbeton ist seit 1989 in Brandenburg an der Havel aktiv und damit seit rund 35 Jahren ein fester Bestandteil der lokalen Baubranche. Das Unternehmen wird von Geschäftsführer Tobias Plannerer geleitet. Neben der Betonherstellung betreibt Frischbeton einen Recyclinghof und einen Containerdienst für mineralische Abfälle, wodurch ein Beitrag zur Kreislaufwirtschaft geleistet wird. Die Investition erfolgt vor dem Hintergrund eines stark wachsenden Bauauftragsvolumens in Brandenburg: Im ersten Halbjahr 2025 erreichte das Bauhauptgewerbe ein Auftragsvolumen von rund 2,4 Milliarden Euro. Durch die neue Technik will Frischbeton seine Produktionskapazität weiter ausbauen und den regionalen Bedarf decken.

Stellungnahme der Stadt

Brandenburgs Oberbürgermeister Daniel Keip besuchte das Unternehmen vor Ort und betonte, dass die langjährige Präsenz von Frischbeton ein wichtiger Faktor für die lokale Wertschöpfung sei. „Investitionen wie diese stärken den Standort Brandenburg an der Havel und zeigen, dass hier Aufschwung passiert“, erklärte Keip. Der Bürgermeister hob zudem hervor, dass kurze Lieferwege zu weniger Verkehr und einer effizienteren Baustellenlogistik führen.