Energie Cottbus verpflichtet Kevin Kratzsch als neuen Herausforderer für das Torhüter-Team

Der FC Energie Cottbus hat mit Kevin Kratzsch von Rot-Weiß Oberhausen den letzten Baustein für sein Torhüter-Team verpflichtet und setzt auf Konkurrenz zu Marcel Lotka

Energie Cottbus verpflichtet Kevin Kratzsch als neuen Herausforderer für das Torhüter-Team
Symbolfoto · Foto: Lars Bo Nielsen / Unsplash

Das Torhüter-Team des FC Energie Cottbus ist für die kommende Zweitligasaison vollständig. Der Aufsteiger aus der Lausitz hat mit Kevin Kratzsch den letzten fehlenden Baustein verpflichtet. Der 24-Jährige wechselt vom Regionalligisten Rot-Weiß Oberhausen in die Niederlausitz und schließt damit die Lücke, die durch den Abgang von Marius Funk entstanden war.

Mit Kratzsch erhält die Mannschaft einen ambitionierten Herausforderer für die Position im Tor. In den vergangenen drei Saisons absolvierte der gebürtige 2002er insgesamt 77 Pflichtspiele für Rot-Weiß Oberhausen. Dabei blieb er 26-mal ohne Gegentor, was einer Quote von rund 34 Prozent entspricht. Diese Bilanz unterstreicht seine Konstanz in der vierten Liga und macht ihn zu einem ernsthaften Konkurrenten um den Stammplatz.

Die neue Nummer 1 und der Abgang von Marius Funk

Die Rolle als erste Wahl im Cottbuser Tor dürfte dem ebenfalls neu verpflichteten Marcel Lotka zufallen. Der 25-jährige Torwart, der in Duisburg geboren wurde und seine Jugend bei Schalke 04, Rot-Weiss Essen sowie Bayer Leverkusen durchlief, bringt umfangreiche Erfahrung in allen drei Profiligen mit. Zu seinem Repertoire zählen 10 Einsätze in der 1. Bundesliga, 2 Spiele in der 2. Bundesliga sowie 84 Partien in der 3. Liga. Zuvor war er bei Fortuna Düsseldorf unter Vertrag.

Der Wechsel von Kratzsch folgt auf den Abgang von Aufstiegstorwart Marius Funk. Der frühere Stammtorhüter verließ Energie Cottbus nach dem erfolgreichen Aufstieg im Mai 2026 und unterschrieb einen Vertrag bis Juni 2028 beim VfB Stuttgart. Damit musste sich die Cottbuser Führung um Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz und Torwarttrainer Alexander Sebald schnell um eine neue Besetzung kümmern, um die Position vor der neuen Saison zu sichern.

Interne Entwicklung und sportliche Ziele

Die Suche nach dem passenden Ersatz für Funk wurde eng von Torwarttrainer Alexander Sebald begleitet. Sebald, der zuvor selbst als Ersatztorhüter bei Energie Cottbus aktiv war, wurde 2026 zu diesem Trainerposten befördert. Zusammen mit Wollitz legte er großen Wert auf eine Einheit, die sich gegenseitig antreibt.

„Wir haben Ausschau nach einem Torhüter gehalten, der zum einen ambitioniert, jung und hungrig ist“, sagte Sebald über den Neuzugang Kratzsch. „Es geht darum, als Einheit für den gemeinsamen Erfolg zu arbeiten, sich gegenseitig zu pushen und zu unterstützen, aber auch da zu sein, wenn die Situation es erfordert.“ Mit Lotka als erfahrenem Anker und Kratzsch als motiviertem Herausforderer hat Cottbus nun ein Duo, das sowohl Stabilität als auch Konkurrenzdruck in den Kasten bringen soll.