Chris Bedia verlässt Union Berlin und wechselt fest zu al-Nasr in Dubai
Chris Bedia verlässt den 1. FC Union Berlin und wechselt fest zum al-Nasr Sports Club in Dubai. Der 29-jährige Stürmer absolvierte in seiner Zeit in der Hauptstadt sieben Einsätze
Chris Bedia verlässt den 1. FC Union Berlin und schließt sich dem al-Nasr Sports Club in Dubai an. Der 29-jährige ivorisch-französisch Stürmer beendet damit seine Zeit in der deutschen Hauptstadt, die er im Winter 2024 begonnen hatte. Wie der Verein mitteilte, wechselt der Offensivspieler fest in die UAE Pro League. In seinen sieben Einsätzen für die Köpenicker erzielte Bedia einen Treffer, darunter ein Tor gegen den FC Augsburg.
Wechsel nach zwei Leihstationen
Der Weg nach Dubai führt über zwei Stationen, die Bedia vor seinem festen Wechsel nach Berlin absolvierte. In den vergangenen zwei Jahren spielte er auf Leihbasis für Hull City in der zweiten englischen Liga sowie für Young Boys Bern in der Schweiz. Bei dem Schweizer Hauptstadtklub gelangen ihm in 67 Spielen 34 Scorerpunkte, was seine statistisch beste Phase in jüngerer Zeit darstellte. Trotz dieser Leistungen konnte er sich in Berlin nicht dauerhaft im Kader etablieren.
Der al-Nasr Sports Club zählt zu den traditionsreicheren Vereinen der Vereinigten Arabischen Emirate. In den letzten Jahren hat der Klub verstärkt auf die Verpflichtung von Spielern aus europäischen Ligen gesetzt, um die eigene Liga zu stärken. Für Bedia bedeutet der Wechsel nun die Chance auf eine feste Perspektive, nachdem er in Berlin nur kurze Zeit im Einsatz war. Sein aktueller Marktwert wird auf rund 2,1 Millionen Euro geschätzt.
Professionelles Verhalten trotz Unsicherheit
Horst Heldt, Geschäftsführer Profifußball Männer des 1. FC Union Berlin, würdigte das Verhalten des Spielers in einer schwierigen Phase. „Chris hat sich in einer für ihn nicht einfachen Situation stets professionell verhalten. Nun hat er wieder die Möglichkeit, dauerhaft Teil einer Mannschaft zu sein und regelmäßig zu spielen“, sagte der Sportmanager. Heldt, der seit 2024 diese Position innehat, betonte damit den Wunsch nach Stabilität im Kader und die Bedeutung einer klaren Perspektive für die Spieler.
Bedia war vor seinem Wechsel nach Berlin bereits bei mehreren europäischen Vereinen aktiv, darunter Servette in der Schweiz, Sporting Charleroi in Belgien und Tours FC in Frankreich. Der Transfer nach Dubai beendet eine Phase der Unsicherheit für den Stürmer, der nun in einer neuen Liga wieder regelmäßig auf dem Platz stehen soll.