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Archäotechnica 2026 zeigt Modeentwicklung von der Steinzeit bis zur frühen Neuzeit im Landesmuseum Brandenburg.

Am ersten Augustwochenende widmet sich das Archäologische Landesmuseum Brandenburg in Brandenburg an der Havel der Entwicklung von Kleidung, Schmuck und Körperkultur von der Steinzeit bis zur frühen Neuzeit. Die Veranstaltung „ARCHÄOTECHNICA 2026" bietet am 1. und 2. August von 10 bis 17 Uhr Einblicke in historische Modetrends, handwerkliche Techniken und wissenschaftliche Rekonstruktionsmethoden.

Am ersten Augustwochenende verwandelt sich das Archäologische Landesmuseum Brandenburg in einen lebendigen Laufsteg der Geschichte. Unter dem Motto „Mensch und Mode durch die Jahrtausende" lädt die Veranstaltung „ARCHÄOTECHNICA 2026 – Fasern, Kleider, Schmückendes" am 1. und 2. August jeweils von 10 bis 17 Uhr dazu ein, die Entwicklung von Kleidung, Schmuck und Schönheitsidealen von der Steinzeit bis in die frühe Neuzeit nachzuvollziehen. Besucher können dabei beobachten, wie Jäger und Sammler sich vor den Elementen schützten und sich schmückten, welche Trends im Alten Ägypten, in Griechenland oder im Römischen Reich angesagt waren und welche Rolle dabei Kosmetik, Tätowierungen oder spezifische Ornamente spielten.

Lebendiges Handwerk und wissenschaftliche Methode

Neben den reinen Vorführungen steht die handwerkliche Anschaulichkeit im Mittelpunkt. Experten demonstrieren die Verarbeitung von Wolle und Leder, das Färben mit natürlichen Pflanzenfarben sowie die Herstellung von Glas- und Metallschmuck. Diese Darbietungen basieren auf der Methode der experimentellen Archäologie, einer wissenschaftlichen Disziplin, bei der historische Techniken nachgebaut werden, um Hypothesen über das Alltagsleben vergangener Epochen zu überprüfen. Forscher erläutern den Gästen, woher das Wissen über diese historischen Kleidungsstücke stammt und wie es durch Funde und Forschungsergebnisse des Museums gesichert wird.

Das Archäologische Landesmuseum Brandenburg fungiert dabei nicht nur als Ausstellungsraum, sondern als zentrales Kompetenzzentrum des Landes. Viele der vorgestellten Exponate und rekonstruierten Techniken gehen direkt auf Ausgrabungen in der gesamten Region Brandenburg zurück. Das Museum beherbergt eine der bedeutendsten Sammlungen zur Urgeschichte und Frühgeschichte in Ostdeutschland, die die wissenschaftliche Basis für die lebendigen Rekonstruktionen bildet.

Programm und Rahmenbedingungen

Das abwechslungsreiche Programm bietet neben den handwerklichen Vorführungen auch Mitmach-Angebote und eine eigens organisierte Modenschau, die die Entwicklung der Mode greifbar macht. Der Eintritt zur Veranstaltung kostet für Erwachsene 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro. Familien zahlen 10 Euro, während Kinder unter 10 Jahren freien Eintritt haben. Dieser Preis entspricht dem regulären Ticket des Hauses, das auch für den Besuch der Dauerausstellungen gilt.

Die Veranstaltung findet im historischen Ambiente des Museums in der Neustädtischen Heidestraße 28 in Brandenburg an der Havel statt. Das Gebäude, ein ehemaliges Franziskanerkloster, bietet mit seiner Architektur den passenden Rahmen für die Reise durch die Jahrtausende. Wer sich für die Details des Programms oder weitere Termine der etablierten Reihe interessieren möchte, findet Informationen direkt auf der Webseite des Museums.