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Werder legt Grundstein für größten VBB-Radpark mit 357 Stellplätzen

In Werder (Havel) wurde der Grundstein für den größten VBB-RadPark im Land Brandenburg gelegt. Am Bahnhofsvorplatz entsteht ein modernes Fahrradparkhaus mit insgesamt 357 Stellplätzen, darunter 159 gesicherte Plätze mit digitalem Buchungssystem sowie Bereiche für Lastenfahrräder und frei zugängliche Abstellmöglichkeiten. Das Vorhaben wird zu 90 Prozent aus dem Bundesförderprogramm „Stadt und Land" sowie Landesmitteln finanziert und ist als erster Standort der zweiten Bauphase des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken in Brandenburg" konzipiert. Die Inbetriebnahme der Anlage, die die Verknüpfung mit weiteren Mobilitätsangeboten für die „letzte Meile" stärken soll, ist noch im Jahr 2026 geplant.

Grundstein für größten RadPark gelegt

In Werder (Havel) wurde gestern der Grundstein für den bislang größten VBB-RadPark im Land Brandenburg gelegt. Am Bahnhofsvorplatz entsteht ein modernes Fahrradparkhaus mit insgesamt 357 Stellplätzen. Die Anlage gliedert sich in verschiedene Bereiche: 159 Plätze befinden sich in einer gesicherten Sammelschließanlage, die über das digitale Buchungssystem ParkYourBike zugänglich ist. Zusätzlich stehen sechs Sonderstellplätze für Lastenfahrräder sowie 192 Plätze in einem überdachten, frei zugänglichen Bereich zur Verfügung.

Zweite Bauphase und regionale Vernetzung

Der Standort Werder ist der erste von sechs Standorten der zweiten Bauphase im Pilotprojekt „Modulares Fahrradparken in Brandenburg". Die neuen Anlagen zeichnen sich durch eine modulare Holzbauweise aus; viele Standorte werden zudem mit begrünten Dächern und Photovoltaikmodulen ausgestattet. Bis Ende 2026 sollen landesweit mehr als 1.200 weitere Stellplätze hinzukommen, unter anderem in Potsdam, Angermünde, Hoppegarten, Sachsenhausen und Blankenfelde.

Infrastruktur für die „letzte Meile"

Der Bahnhof Werder fungiert als wichtiger Umsteigepunkt im Regionalverkehr. Der neue RadPark wird als fester Bestandteil der VBB-Mobilstation am Bahnhof dienen und die Verknüpfung mit weiteren Angeboten wie E-Scootern oder Bikesharing für die „erste und letzte Meile" stärken. Die Inbetriebnahme der Anlage ist noch in diesem Jahr, also 2026, geplant.

Finanzierung und weitere Projekte

Die zuwendungsfähigen Baukosten für den Standort Werder belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. Finanziert wird das Vorhaben zu 90 Prozent aus dem Bundesförderprogramm „Stadt und Land" sowie aus Landesmitteln von Brandenburg und Berlin. Brandenburgs Staatssekretär für Infrastruktur, Volker-Gerd Westphal, bezeichnete die Anlage als „den bisher größten Baustein unserer Fahrradabstelloffensive an Bahnhöfen".

Christian Große, Erster Beigeordneter der Stadt Werder, ordnet das Projekt in die übergeordneten Stadtentwicklungspläne ein. Er wies darauf hin, dass mit dem Radfahrer- und Fußgängertunnel sowie der neuen Bahnunterführung an der L 90 ab 2028 weitere zentrale Infrastrukturprojekte bevorstehen.