Viktoria Brandenburg steigt mit Hallenradball in 2. Bundesliga auf

Der FSV Viktoria Brandenburg sicherte am Samstag in Großkoschen mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz und damit den Aufstieg in die 2. Bundesliga

Der FSV Viktoria Brandenburg hat am Samstag in der Seesporthalle Großkoschen die entscheidende Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga im Hallenradball erfolgreich abgeschlossen. Mit zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage erreichte das Team den zweiten Tabellenplatz und sicherte damit den Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse des Hallenradballs.

Aufstieg und Spielverlauf

In der ersten Begegnung setzte sich die Brandenburger 1:0 gegen den RSV Großkoschen durch und startete damit souverän in die K.-O.-Runde. Das zweite Spiel endete mit einem klaren 6:1‑Sieg über den RSV Hardt, was das Team weiter nach vorne brachte. Ein 5:5‑Unentschieden gegen den TuS Iserlohn zeigte die kämpferische Qualität, bevor ein 1:5‑Erfolg gegen den RV Gärtringen den vierten Platz bescherte. Insgesamt standen acht Partien auf dem Spielplan, aus denen sich die genannten Ergebnisse ergaben und die den zweiten Platz – und damit den Aufstieg – einbrachten.

Hintergrund des Vereins

Der FSV Viktoria Brandenburg aus Göhlsdorf kann auf eine rund 70‑jährige Hallenradball‑Tradition zurückblicken. Auf der Vereins‑Webseite wird erläutert, dass der Club vier Hallenradball‑Mannschaften stellt, wobei die 1. Mannschaft – Brandenburg I – nun in der 2. Bundesliga spielt. Unter der Führung von Max Förster und Albert Deuter hat die Mannschaft in den letzten Jahren kontinuierlich um die Spitze gekämpft und sich schließlich den Aufstieg erkämpft.

Aufstiegsmodus und Spielbedingungen

Der Aufstiegsmodus der 2. Bundesliga sieht vor, dass die Staffelsieger Nord, Mitte und Süd sich direkt für das Finale in die 1. Bundesliga qualifizieren. Die Plätze 2 und 3 jeder Staffel bestreiten ein Halbfinale um weitere Aufstiegsplätze. In der Aufstiegsrunde wurde im K.-O.-System aus acht Partien ermittelt, wobei der zweite Tabellenplatz ebenfalls zum Aufstieg berechtigt.

Ein Hallenradball‑Spiel wird in der Regel 2 × 7 Minuten ausgetragen, mit einer kurzen Pause zwischen den Halbzeiten. Auf einem Spielfeld von 11 m × 14 m treten jeweils zwei Spieler pro Mannschaft gegeneinander an, was schnelle, präzise Ballwechsel erfordert.

Die Seesporthalle Großkoschen

Die Seesporthalle Großkoschen ist Eigentum der Stadt Senftenberg und wird von der SMVK Seesporthalle UG & Co. KG betrieben. Hallenmanager Volkmar Köster sorgt für den reibungslosen Ablauf. Die Sportfläche misst 44 m × 22 m und dient nicht nur dem Hallenradball, sondern auch Volleyball, Handball und weiteren Hallensportarten. Durch die moderne Ausstattung und die zentrale Lage ist die Halle ein wichtiger regionaler Sportstandort, der den Aufstieg von FSV Viktoria Brandenburg zu einem besonderen Ereignis machte.