Turbine Potsdam verpflichtet japanische Innenverteidigerin Mariko Kubo zur Verstärkung der Abwehr

Der 1. FFC Turbine Potsdam verpflichtet die japanische Innenverteidigerin Mariko Kubo zur Verstärkung der Abwehr für die kommende Saison

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Der 1. FFC Turbine Potsdam verstärkt seine Abwehrreihe gezielt für die kommende Saison. Mit Mariko Kubo hat der Verein eine japanische Innenverteidigerin verpflichtet, die ihre Karriere in der höchsten Spielklasse ihres Heimatlandes absolviert hat. Die 1999 in Saitama geborene Spielerin soll die Defensive stabilisieren und ist ein weiterer Baustein im laufenden Kaderumbau des Traditionsvereins.

Kubos fußballerische Wurzeln liegen im japanischen Spitzenfußball. Als Kind begann sie mit dem Futsal, bevor sie mehrere Nachwuchsstationen durchlief und schließlich den Sprung in die Jugendabteilung der Urawa Reds Ladies schaffte. Dort wurde sie zu einer der vielversprechendsten Defensivkräfte ihres Landes herangebildet. Während ihres Studiums an der Toyo University gehörte sie 2019 zur japanischen Universitätsnationalmannschaft, die bei den FISU World University Games in Neapel die Silbermedaille gewann.

Ihre Profijahre verbrachte Kubo ausschließlich in Japan. Von 2021 bis 2024 lief sie für Omiya Ardija Ventus in der WE League auf, der höchsten Spielklasse des Landes. Nach einer Umstrukturierung des Vereins setzte sie ihre Karriere in der Saison 2025/26 bei RB Omiya Ardija Women fort. Dieser Wechsel nach Deutschland erfüllt für Kubo einen lang gehegten Traum. „In Deutschland zu spielen, war schon immer ein Traum von mir, und ich bin dankbar für diese Chance“, sagte die Abwehrspielerin.

Strategischer Kaderumbau

Geschäftsführer Stephan Schmidt, der den Verein seit 2019 führt, sieht in der Verpflichtung eine strategische Verstärkung. Er verweist auf Kubos langjährige Ausbildung und ihre Erfahrung auf hohem Niveau. Gerade in der Defensive seien Verlässlichkeit, Übersicht und Spielverständnis entscheidend – genau diese Qualitäten bringe die Japanerin mit. Der Wechsel unterstreicht zudem die internationale Ausrichtung des 1. FFC Turbine Potsdam, der als einziger Verein aus den neuen Bundesländern eine gesamtdeutsche Meisterschaft gewinnen konnte.

Der Transfer von Kubo ist Teil eines aktiven Umstrukturierungsprozesses, der bereits im Juni 2026 mit der Verpflichtung von Torhüterin Juliane Schmid begann. Mit der Verstärkung der Abwehr durch eine Spielerin mit internationalem Profil will der Verein die Basis für die kommende Saison in der Frauen-Bundesliga festigen.