Stefan Fiedler folgt Janina Pietschmann als Geschäftsführer des Asklepios Fachklinikums Brandenburg.
Janina Pietschmann scheidet Ende Juni nach acht Jahren als Geschäftsführerin des Asklepios Fachklinikums Brandenburg aus, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Ihr Nachfolger wird Stefan Fiedler, der am 1. Juli 2026 den Posten übernimmt und zuvor bereits für den Konzern sowie für die AMEOS Gruppe tätig war. Die verbleibende Geschäftsführerin Daniela Wolarz bestätigte den Wechsel auf eigenen Wunsch und betonte die Bedeutung eines nahtlosen Übergangs für die psychiatrische Versorgung in der Region.
Ende Juni scheidet Janina Pietschmann aus der Geschäftsführung der Asklepios Fachkliniken Brandenburg GmbH aus. Das bestätigte Daniela Wolarz, die ebenfalls als Geschäftsführerin des Fachklinikums tätig ist, am Donnerstag auf Nachfrage der Havelblatt-Redaktion. Pietschmann, die seit 2018 Teil der Führungsebene ist, verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen. Der Austritt erfolge nicht aufgrund von Konflikten, sondern sei eine bewusste Entscheidung der Managerin, so das Verständnis der Leitung.
Ein achtjähriger Abschied
Seit Juli 2020 verantwortete Janina Pietschmann das Asklepios Fachklinikum Brandenburg in der Hansestadt. Zuvor hatte sie ab 2018 die Leitung des Standorts Lübben inne. Während ihrer Zeit in Brandenburg hat sie das Haus erfolgreich weiterentwickelt, so das Urteil von Daniela Wolarz. Die verbleibende Geschäftsführerin bedankte sich ausdrücklich für das Engagement und den Einsatz von Pietschmann. Das Asklepios Fachklinikum Brandenburg ist eine spezialisierte Einrichtung für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik und zählt zu den wichtigen Arbeitgebern in der Region.
Erfahrung aus der Konkurrenz
Als Nachfolger wurde Stefan Fiedler bestimmt, der seinen Dienst am 1. Juli 2026 antreten wird. Der aus Bernburg stammende Krankenhausmanager kehrt damit zu Asklepios zurück, wo er bereits vor 2013 tätig war. Dazwischen lag eine mehrjährige Tätigkeit bei der AMEOS Gruppe. „Herr Fiedler verfügt über breite Erfahrungen in der Führung von psychiatrischen und neurologischen Kliniken", so Daniela Wolarz. Mit diesem Wechsel kehrt er zu dem Konzern zurück, der als größte privatwirtschaftliche Klinikgruppe in Deutschland über 130 Kliniken und rund 50.000 Mitarbeiter beschäftigt, wie im Unternehmensprofil nachzulesen ist.
Der nahtlose Übergang in der Leitung des Hauses soll sicherstellen, dass die Versorgung der Patienten aus der gesamten Region weiterhin gewährleistet bleibt. Das Klinikum im Stadtteil Brandenburg an der Havel ist nicht nur ein medizinisches Zentrum, sondern auch ein zentraler Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Mit Fiedlers Rückkehr gewinnt das Unternehmen erneut einen erfahrenen Manager, der die spezifischen Anforderungen der psychiatrischen und neurologischen Versorgung kennt.