St. Nikolaikirche in Potsdam bietet bei Hitze kühle Räume und Orgelmusik.
In der Potsdamer St. Nikolaikirche bieten sich bei sommerlicher Hitze kühle Räume als Rückzugsort, während der Zugang zur 42 Meter hohen Aussichtsplattform am Wochenende eingeschränkt bleibt. Am Samstagnachmittag und Sonntag ist der Turm geschlossen, am Samstagvormittag nur für zwei Stunden geöffnet, während er im Rahmen des „Langen Donnerstags" bis zum 20. August donnerstags bis 21 Uhr zugänglich ist.
Wer der sommerlichen Hitze am Wochenende entgehen will, findet in der Potsdamer St. Nikolaikirche kühle Räume, muss jedoch mit Einschränkungen beim Blick über die Stadt rechnen. Am Samstagnachmittag und am gesamten Sonntag bleibt die 42 Meter hohe Aussichtsplattform auf dem Turm geschlossen. Am Samstag sind die 223 Stufen nur zwischen 9.30 und 11.30 Uhr begehbar. Im Gegensatz dazu öffnet der Turm am heutigen Donnerstag bis 21 Uhr, im Rahmen des „Langen Donnerstags", der noch bis zum 20. August an den Sommerabenden gilt. Der Eintritt zur Plattform kostet für Erwachsene 7 Euro, in Gruppen 6 Euro; Kinder zahlen 3 Euro beziehungsweise in Gruppen 2 Euro.
Kühle Rückzugsorte und kulturelle Angebote
Die Kirche selbst bleibt täglich von 9.30 bis 19 Uhr geöffnet und dient als kühler Rückzugsort für Besucher. Mittwochs, donnerstags und freitags sowie ab Montag wieder fast täglich spielt Nikolaikantor KMD Björn O. Wiede zwischen 11.15 und 12 Uhr die Orgelmatinée in der Offenen Kirche. In der Unterkirche zeigt die Potsdamer Künstlerin Bettina Hünicke ihre Ausstellung „Licht fangen II", die die Wechselwirkung von Licht und Architektur thematisiert.
Öffnungszeiten und Infrastruktur
Mitgebrachte Wasserflaschen lassen sich vor Ort kostenlos auffüllen. Ab Montag ist der Turm wieder regulär ab 9.30 Uhr geöffnet. Die St. Nikolaikirche befindet sich direkt am Alten Markt, dem historischen Zentrum Potsdams, und ist von dort aus gut erreichbar. Der „Lange Donnerstag" ist ein etabliertes Format der Potsdamer Tourismus- und Kulturstrategie, das die Abendstunden für Besucher attraktiv macht und die Kirche als öffentlichen Raum für Kulturveranstaltungen und als Zufluchtsort bei Hitzeperioden etabliert.