Simon Becker macht die historische Schiffsmühle am Petriförder ab 2026 wieder zum Museum.
Der Kulturschaffende Simon Becker übernimmt die historische Schiffsmühle am Petriförder in Magdeburg und plant deren Wiedereröffnung als Museum und Veranstaltungsort im August 2026. Aktuell laufen umfangreiche Renovierungsarbeiten, um das nach 2000 errichtete Nachbauwerk wieder betriebsbereit zu machen. Geplant sind neben der musealen Nutzung auch kulturelle Formate wie Lesungen und Konzerte, um das kulturelle Leben am Wasser zu beleben. Ein erster öffentlicher Einblick in das Projekt ist für den 26.
Die historische Schiffsmühle am Petriförder in Magdeburg bekommt neues Leben eingehaucht. Die Landeshauptstadt hat mit Simon Becker einen neuen Nutzer für das markante Bauwerk gefunden. Der Musiker und langjährige Kulturschaffende übernimmt das Objekt und möchte es künftig wieder als Museum sowie als Ort für Begegnungen und Kulturveranstaltungen etablieren, wie ein Bericht der Mitteldeutschen Zeitung meldet. Ab August 2026 soll die hölzerne Schiffsmühle für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein, ebenfalls nach Angaben der Mitteldeutschen Zeitung. Aktuell laufen umfangreiche Vorbereitungen, um den Kulturort wieder betriebsbereit zu machen.
Ein Stück Magdeburger Geschichte
Die Schiffsmühle am Petriförder ist ein Nachbau, der im Jahr 2000 eröffnet wurde, wie auf der Webseite der Stadt Magdeburg zu lesen ist. Sie erinnert an die zahlreichen hölzernen Schiffsmühlen, die im Mittelalter das Stadtbild Magdeburgs prägten. Tatsächlich galt die Stadt im Mittelalter als „Stadt der Schiffsmühlen"; im 16. Jahrhundert sollen zeitweise bis zu 20 solcher Anlagen auf der Elbe verankert gewesen sein, so Informationen aus einem Bericht der Mitteldeutschen Zeitung. Mit dem Aufkommen der industriellen Schifffahrt verschwanden diese Anlagen nach und nach vom Flussufer. Zuletzt stand die Schiffsmühle viele Jahre leer, nachdem sie zuvor von der Otto-von-Guericke-Gesellschaft betreut worden war.
Pläne für die Zukunft
Künftig soll die Schiffsmühle nicht nur als kleines Museum dienen, sondern auch Raum für kulturelle Veranstaltungen und Begegnungen bieten. Geplant sind unter anderem kleinere Lesungen und Konzerte, um das kulturelle Leben am Wasser zu beleben. Derzeit befindet sich Simon Becker in der Renovierungsphase, um das historische Bauwerk wieder nutzbar zu machen. Ein erster öffentlicher Einblick in das Projekt ist am 26. August 2026 bei einer offiziellen Projektvorschau unter dem Titel „Sneak Peek" möglich, wie die Mitteldeutsche Zeitung weiter ausführt. Interessierte können das neue Museum kennenlernen und eigene Ideen einbringen. Wer das Kulturprojekt unterstützen möchte, kann sich direkt an den Betreiber wenden.