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Potsdam startet Hilfsprogramm mit Duschen und Wasser für Obdachlose bei Hitze

Die Stadt Potsdam hat ein Hilfsprogramm für obdachlose Menschen während der aktuellen Hitzewelle aktiviert, das feste Anlaufstellen und mobile Unterstützung umfasst. In der Suppenküche der Volkssolidarität in der Friedrich-Ebert-Straße können Betroffene Duschen, Wäschemöglichkeiten, Hygieneartikel sowie leichte Sommerkleidung und Wasser erhalten. Zusätzlich sind Straßensozialarbeiter in der Stadt unterwegs, um direkt Wasser, Sonnencreme und Kopfbedeckungen zu verteilen. Die Verwaltung appelliert zudem an die Bevölkerung, nicht ansprechbare Personen ohne festen Wohnsitz umgehend unter der Nummer 112 den Rettungsdiensten zu melden, um Hitzeschocks und Dehydrierung zu verhindern.

Potsdam rüstet sich für die anhaltende Hitzewelle und hat ein spezielles Hilfsprogramm für obdachlose Menschen aktiviert. Die Stadtverwaltung appelliert an die Bevölkerung, besonders aufmerksam zu sein: Wer eine nicht ansprechbare Person ohne festen Wohnsitz antrifft, sollte umgehend die Rettungsdienste unter der Nummer 112 benachrichtigen, da bei extremer Hitze die akute Gefahr eines Hitzeschocks oder einer schweren Dehydrierung besteht.

Als zentrale feste Anlaufstelle fungiert die Suppenküche der Volkssolidarität, die sich auf dem Hof der Stadtverwaltung in der Friedrich-Ebert-Straße 79-81 befindet. Dort können Betroffene nicht nur eine warme Mahlzeit erhalten, sondern auch auf ein funktionierendes Hygieneangebot zugreifen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, Wäsche zu waschen und in der Kleiderkammer sommerliche, leichte Kleidung zu erhalten, um Überhitzung zu vermeiden. Auch das Auffüllen der eigenen Wasserflasche ist vor Ort möglich.

Mobile Unterstützung und Hygiene

Ergänzend zu den stationären Angeboten sind Straßensozialarbeiter in der Stadt unterwegs, um die Menschen direkt zu erreichen. Sie verteilen Wasserflaschen, stellen Sonnencreme zur Verfügung und übergeben Kopfbedeckungen. Die Stadt Potsdam betreibt diese mobile Straßensozialarbeit bereits seit Jahren, die bei Extremwetterlagen wie Hitze oder Kälte intensiviert wird, um die erhöhte Gesundheitsgefahr für Menschen ohne kühle Rückzugsorte abzumildern.

Die Hilfsangebote konzentrieren sich dabei auf den Hauptsitz der Stadt Potsdam, wo die Infrastruktur genutzt wird, um schnelle Hilfe zu leisten. Die Volkssolidarität spielt als Träger der Suppenküche eine entscheidende Rolle, da sie eine der wenigen festen Anlaufstellen in der Stadt bietet. Besonders im Sommer ist die Bereitstellung von leichter Kleidung in der Kleiderkammer wichtig, um gesundheitliche Risiken durch die Hitze zu minimieren.