Polizei klärt Falschmeldung über ertrunkenes Mädchen am Wusterwitzer See auf
Am Freitagabend löste eine dramatische Meldung über einen vermeintlichen Ertrinkungstod am Wusterwitzer See einen massiven Großeinsatz zahlreicher Einsatzkräfte aus. Die Polizei Brandenburg konnte am Samstag ermitteln, dass die Geschichte von einer 13-jährigen Jugendlichen erfunden wurde, die sich bei ihrer Befragung in Widersprüche verstrickte. Die genauen Beweggründe für die Falschmeldung sind derzeit noch unbekannt, während die Behörden vor den rechtlichen Konsequenzen solcher Alarme warnen.
Am Freitagabend löste eine dramatische Meldung einen massiven Großeinsatz am Wusterwitzer See aus. Zahlreiche Einsatzkräfte waren in das beliebte Naherholungsgebiet geeilt, da eine 13-jährige Jugendliche den Ertrinkungstod ihrer Freundin gemeldet hatte. Die Suche zog sich über den Samstag hin, doch am Ende stellte sich heraus, dass es kein ertrunkenes Mädchen gab.
Wie die Polizeiinspektion Brandenburg am Samstag mitteilte, hatte sich die meldende Jugendliche bei ihrer Befragung durch den Kriminaldauerdienst in Widersprüche verstrickt. Die gesamte Geschichte entsprang der Phantasie des Mädchens, das den Vorfall erfunden hatte. Die genauen Beweggründe für diese Falschmeldung sind derzeit noch völlig unbekannt.
Trotz der aufgedeckten Täuschung lobten die Einsatzkräfte das professionelle und gut koordinierte Zusammenwirken aller beteiligten Kräfte während der mehrtägigen Suche am Freitag und Samstag. Der Vorfall hatte in der Region für große Aufregung gesorgt, zumal der Wusterwitzer See bei Hitze oft stark frequentiert ist und die Dringlichkeit der ersten Meldung die Einsatzkräfte zu sofortigem Handeln veranlasste.
Die Polizei warnt jedoch davor, dass solche Vorfälle nicht ohne Konsequenzen bleiben müssen. Falschalarme können als Ordnungswidrigkeit oder sogar als Straftat, etwa durch Verursachung eines falschen Einsatzes, geahndet werden. Dennoch betonte die Polizei die Wichtigkeit einer verantwortungsbewussten Alarmierung durch die Bevölkerung. „Lieber zehnmal umsonst angerufen, als einmal zu spät“, so die Aussage der Beamten. Diese Haltung gilt auch in der Stadt Wusterwitz, wo der See ein zentraler Treffpunkt für Erholungssuchende ist und die Sicherheit der Besucher höchste Priorität hat.