Polizei findet vermissten 15-Jährigen Nourjan M. aus Marquardt unversehrt wieder
Die Polizeiinspektion Potsdam hat den 15-jährigen Nourjan M. aus einer Marquarter Jugendeinrichtung unversehrt wiedergefunden. Der Jugendliche war seit dem 22. Juni 2026 vermisst, da er nicht zur vereinbarten Zeit zurückkehrte und aufgrund seiner medizinischen Versorgungspflicht eine gesundheitliche Gefährdung bestand.
Vermisster Jugendlicher aus Marquardt gefunden
Die Polizei suchte seit Montag, dem 22. Juni 2026, intensiv nach dem 15-jährigen Nourjan M., der aus einer Jugendeinrichtung in Marquardt abgängig war. Der Jugendliche kehrte nicht zur vereinbarten Zeit zurück und hatte keine Angaben zu seinem Aufenthaltsort gemacht. Zuletzt stand er am Dienstag, dem 23. Juni, noch einmal mit der Einrichtung in Kontakt. Da der Vermisste auf eine regelmäßige Einnahme von Medikamenten angewiesen ist, bestand laut einem Sprecher der Polizei eine mögliche gesundheitliche Gefährdung.
Suche mit Unterstützung der Bevölkerung
Die Ermittlungsbehörden baten die Bevölkerung um Mithilfe, falls jemand den Jugendlichen gesehen habe oder Hinweise auf seinen Verbleib geben könne. Die Polizeiinspektion Potsdam war für die Suche zuständig, da Marquardt als Ortsteil zu Potsdam gehört und dort polizeilich betreut wird. Hinweise wurden unter der Telefonnummer 0331-5508-1224 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Bei minderjährigen Vermissten mit medizinischem Bedarf greifen dabei spezielle Schutzvorschriften des Jugendhilferechts, die eine schnelle Reaktion erfordern.
Unversehrt zurück in der Einrichtung
In einem Update um 12:30 Uhr am 26. Juni teilte die Polizei mit, dass der Fall glimpflich geendet hat. Nourjan M. konnte unversehrt aufgefunden und sicher in die Jugendeinrichtung zurückgebracht werden. Solche kurzzeitigen Vermisstenmeldungen aus stationären Einrichtungen kommen in der Praxis regelmäßig vor und enden in der Regel ohne bleibende Schäden. Der Name des Jugendlichen wird aus Jugendschutzgründen nur teilweise genannt, was bei Minderjährigen in den Medien üblich ist.