Ikkimel wirbt für Rechte beim CSD am Brandenburger Tor
Beim Berliner CSD-Wochenende 2026 sprach Rapperin Ikkimel vor 8.000 Zuschauern am Brandenburger Tor über queere Rechte in Deutschland
Berlin hat das CSD-Wochenende 2026 mit einem großen Konzert am Brandenburger Tor eröffnet. Die Rapperin Ikkimel stand am Freitagabend auf der Bühne und begeisterte eine große Menge an Menschen. Die Polizei gab an, rund 8.000 Zuschauer vor Beginn der Veranstaltung gezählt zu haben. Die 29-Jährige nutzte ihren Auftritt, um für die Rechte der queeren Community zu werben.
In ihrer Rede wandte sich Ikkimel direkt an das Publikum. Sie betonte, dass Akzeptanz für homosexuelle Menschen und die queere Community in vielen Ländern der Welt noch keine Selbstverständlichkeit sei und merkte an, dass dies in Deutschland leider nicht immer so wahrgenommen werde. Die Künstlerin zeigte sich stolz auf das Publikum und dankte für den Einsatz für die Rechte.
Ikkimel bedankte sich bei der Community für ihre Unterstützung und ihren Weg in den Mainstream. Sie versprach, weiterhin für die Anliegen der Gruppe einzustehen und die Unterstützung nicht zu vergessen.
Wie die Veranstalter vorab mitteilten, treten alle Künstlerinnen und Künstler auf dem Berliner CSD ohne Gage auf.
Polizei sicherte Veranstaltung
Vor dem Konzert gab es einen Vorfall, bei dem die Polizei einschreiten musste. Vier Männer, die einer mutmaßlich rechten Gruppierung angehören sollen, wurden zur Seite gezogen. Polizeisprecher Florian Nath bestätigte, dass die Männer offensichtlich stören wollten. Die Beamten stellten die Identitäten fest und führten eine Gefährderansprache durch. Anschließend entfernten sich die Männer von der Veranstaltung.
Weitere Veranstaltungen am CSD-Wochenende
Das Programm am ersten Abend des CSD-Wochenendes war breit gefächert. Neben dem Konzert am Brandenburger Tor gab es Themen zu Demokratie und Gleichberechtigung. Am Nachmittag zog ein Drag March durch die Stadt. Zudem demonstrierten am Abend mehr als 5.000 Menschen beim Dyke* March, der sich besonders für die Sichtbarkeit von Lesben einsetzt.