Hunderte Besucher feiern Ost‑Cola‑Party im verlegten Klubhaus Philipp Müller
Hunderte Besucher füllten das verlegte Klubhaus Philipp Müller, um das größte Klassentreffen der Stadt mit Nostalgie‑Musik und DDR‑Snacks zu feiern
Am Samstag, dem 4. Juli 2026, füllte sich das traditionsreiche Klubhaus Philipp Müller mit hunderten von Brandenburgern, die das größte Klassentreffen der Stadt feierten. Die „Ost‑Cola“ lockte lange Schlangen am Einlass, denn viele wollten die Erinnerungen an ihre Jugendzeit wiederaufleben lassen.
Im festlich beleuchteten Saal wurde getanzt, gequatscht und vor den Leinwänden die Bildgalerie mit Fotos aus den 1970‑ und 1980‑er‑Jahren betrachtet. Die Besucher genossen typische DDR‑Snacks wie Ketwurst und Grilletta, während die Nostalgie‑Musik die Tanzfläche füllte.
Hintergrund der Ost‑Cola‑Reihe
Die Ost‑Cola‑Party entstand 2012 als Facebook‑Projekt von Mathias Knoppe und entwickelte sich 2013 zu einer ersten Ausstellung. Schnell daraus wurde eine jährliche Party‑Reihe, die seitdem zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Havelstadt geworden ist.
Vom Theater zum Klubhaus Philipp Müller
Im Dezember 2025 führte ein Ausfall der Sprinkleranlage im Brandenburger Theater zu einem Wasserschaden von 30 000–50 000 Litern. Das Haus musste bis mindestens Februar 2026 schließen, sodass die Organisatoren nach einer neuen Lokalität suchten. Das 1835 als Bürgerhaus errichtete Klubhaus Philipp Müller, das 1952 zum Jugendklub umfunktioniert wurde, bot mit seiner Kapazität für mehrere hundert Gäste den idealen Ersatz.
Organisation und Programm
Alexander Pollock, Unternehmensberater und Gründer der Ost‑Cola‑UG i.G., leitete die Veranstaltung gemeinsam mit Thorsten Müller und Maik Bernhardt, wie aus dem Havelblatt bekannt ist. Die Party kombiniert Tanz, Nostalgie‑Musik, eine Fotoausstellung und typische DDR‑Snacks.
Die neunte Ausgabe 2023 zog rund 900 Besucher ins Große Haus des Brandenburger Theaters; die Besucherzahl für 2026 ist noch nicht offiziell bestätigt worden. Die lange Warteschlange am Eingang zeigte, wie stark die Resonanz in der Stadt ist.
Die Organisatoren hoffen, die Tradition der Ost‑Cola‑Party fortzuführen und damit alte Schulfreunde sowie neue Generationen weiterhin zusammenzubringen.