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Hallenser Madrigalisten gastieren mit A-cappella-Konzert im Brandenburger Dom

Die Hallenser Madrigalisten gastierten am 27. Juni im Brandenburger Dom mit einem Konzert reiner Vokalkunst. Unter der Leitung von Tobias Löbner präsentierte der 1963 gegründete Kammerchor Werke von der Renaissance bis zu zeitgenössischen Uraufführungen. Das Ensemble, das 2023 beim Deutschen Chorwettbewerb den zweiten Platz belegte, trat bei freiem Eintritt auf, wobei Spenden für die Arbeit des Chores erbeten wurden.

Am vergangenen Samstag, dem 27. Juni, gastierten die Hallenser Madrigalisten im Brandenburger Dom zu einem Konzert reiner Vokalkunst. Das Ensemble, dessen musikalisches Herzstück der A-cappella-Gesang ist, präsentierte dem Publikum eine Bandbreite von Renaissance-Stücken bis hin zu Uraufführungen zeitgenössischer Werke. Musikalische wie zwischenmenschliche Harmonie standen dabei im Mittelpunkt des Abends, der um 17 Uhr begann und bei freiem Eintritt stattfand, wobei Spenden für die Arbeit des Chores erbeten wurden.

Eine Tradition seit 1963

Die Hallenser Madrigalisten blicken auf eine lange Geschichte zurück, die 1963 mit der Gründung als Kammerchor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begann. Seitdem entwickelte sich das Ensemble zu einem der profiliertesten Gruppen für Vokalmusik der Renaissance und zeitgenössischer A-cappella-Werke in Deutschland. Zahlreiche Konzertreisen und Gastspiele führten das Chor in der Vergangenheit unter anderem nach Frankreich, Kuba und Israel, was die internationale Strahlkraft des Ensembles unterstreicht.

Dirigent und künstlerische Ausrichtung

Seit 2010 leitet Tobias Löbner den Chor und prägt maßgeblich dessen künstlerische Ausrichtung. Der Dirigent ist zudem Professor für Chordirigieren an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig. Unter seiner Führung erzielte das Ensemble beim 11. Deutschen Chorwettbewerb 2023 in Essen in der Kategorie „Gemischte Kammerchöre" den 2. Platz, wie die offiziellen Ergebnislisten bestätigen. Der Brandenburger Dom, auch als Dom St. Peter und Paul bekannt, bot mit seiner herausragenden Akustik einen klassischen Rahmen für diese sakrale und weltliche Vokalmusik.