FH Potsdam zeigt Designprojekte zu Tür und Angel

Studierende der Fachhochschule Potsdam präsentieren am Wochenende ihre Designarbeiten im Rahmen der Werkschau „Zwischen Tür und Angel" und untersuchen den Eingangsbereich als gestalterischen Schwellenraum

FH Potsdam zeigt Designprojekte zu Tür und Angel
Symbolfoto · Foto: Connie de Vries / Unsplash

Der Eingangsbereich rückt plötzlich ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Als flüchtiger Ort zwischen Ankommen und Gehen wird er zum Thema einer besonderen Ausstellung, die am Wochenende auf dem Campus der FH Potsdam zu sehen ist. Beim Fachbereich Design öffnen Studierende am 25. und 26. Juli ihre Werkstätten und blicken hinter die Kulissen dessen, was in den vergangenen zwei Semestern entstanden ist. Herzstück der diesjährigen Werkschau ist das Projekt „Zwischen Tür und Angel“, das den Eingang als gestalterischen Schwellenraum zwischen öffentlichem und privatem Leben in den Fokus rückt.

Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Produkt

Zwanzig Gestalter*innen haben sich in diesem Projekt intensiv mit dem Moment des Übergangs auseinandergesetzt. Mit einer Vielzahl von Objekten und Konzepten untersuchen sie, wie Gestaltung diesen alltäglichen Moment funktional, räumlich und emotional prägen kann. Das Projekt war bereits im Mai im Rahmen der Berlin Design Week 2026 einem breiten Publikum vorgestellt worden und zieht nun die Aufmerksamkeit auf den Potsdamer Campus.

Neben diesem Schwerpunktwerk zeigen die Studierenden in Haus D sowie im angrenzenden Werkstattgebäude ausgewählte Konzepte, Prototypen und fertige Projekte aus dem vergangenen Winter- und Sommersemester. Die Schau dokumentiert den kreativen Prozess lückenlos – von der ersten skizzierten Idee bis hin zum ausgereiften Produkt. Damit erhalten Besucher einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Disziplinen, die am Fachbereich gelebt werden.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit im Fokus

Ein besonderes Merkmal des Fachbereichs ist die enge Verzahnung der Studiengänge. Die Werkschau macht deutlich, wie Interface-, Kommunikations- und Produktdesign sowie die Europäische Medienwissenschaft eng miteinander verwoben sind. Letztere wird in einem Kooperationsprojekt mit der Universität Potsdam angeboten. Diese fächerübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht es den Studierenden, komplexe Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und innovative Lösungen zu entwickeln.

Die Veranstaltung ist ausdrücklich nicht nur für Fachpublikum gedacht. Auch Studieninteressierte, Bewerberinnen und alle Neugierigen sind herzlich eingeladen, die Arbeiten zu entdecken und direkt mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Für angehende Gestalterinnen bietet die Werkschau somit eine einzigartige Möglichkeit, die Arbeitsweise der Hochschule kennenzulernen und sich vorab ein Bild von den Studieninhalten zu machen.

Termine und Informationen zur Besichtigung

Die Werkschau 2026 ist am Samstag, 25. Juli, von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag, 26. Juli, von 12 bis 16 Uhr geöffnet. Der Veranstaltungsort ist die FH Potsdam an der Kiepenheuerallee 5 in 14469 Potsdam. Besondere Treffpunkte sind dabei Haus D, das Dekanat des Fachbereichs beherbergt, sowie das Werkstattgebäude. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Rückfragen können vorab an das Team der Werkschau unter der Adresse werkschau@fh-potsdam.de gerichtet werden.